NACHTRUHESTÖRUNG: Dem Barchef droht nun ein Patententzug

Ein Altdorfer Pub-Betreiber scherte sich nicht um amtliche Verfügungen und hielt sein Lokal die ganze Nacht offen. Jetzt beschäftigt sich das Gericht damit.

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Bereits 2001 mahnte ein Plakat in Altdorf zur Einhaltung der Nachtruhe. Ein Pub-Betreiber hält sich bis heute nicht daran. (Archivbild Neue UZ)

Bereits 2001 mahnte ein Plakat in Altdorf zur Einhaltung der Nachtruhe. Ein Pub-Betreiber hält sich bis heute nicht daran. (Archivbild Neue UZ)

Die Nachtruhestörungen rund um sein Lokal in Altdorf sorgen immer wieder für Reklamationen. Das Amt für Migration und Arbeit hat verfügt, dass die Bar eines ehemaligen SVP-Landrates zwischen 3 und 6 Uhr geschlossen sein muss. Die Polizei hat zweimal kontrolliert und dabei festgestellt, dass um 4 Uhr respektive um 3.30 Uhr Gäste noch bewirtet worden sind. Der Staatsanwalt fordert eine Busse von 1000 Franken. Die Verteidigung verlangt einen Freispruch.

Zudem ist vor dem Urner Obergericht eine Verwaltungsbeschwerde des Wirts gegen die amtliche Verfügung der Volkswirtschaftsdirektion hängig. Von der Regierung wurde die Einsprache des Pub-Betreibers abgelehnt. Deshalb zog der Gastronom die Beschwerde weiter ans Obergericht.

Das Urteil wird den Parteien im Dispositiv in den nächsten Tagen schriftlich zugestellt.

Markus Zwyssig

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Urner Zeitung.