Natureisbahn: Endlich ist es genug kalt

Die Natureisbahn Holzboden in Spiringen ist zum ersten Mal in diesem Winter offen. Das Eisfeld wird noch immer von Hand präpariert.

Drucken
Teilen
Spass auf dem Eis: Die ersten Jugendlichen schnürten in Spiringen ihre Schlittschuhe. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)

Spass auf dem Eis: Die ersten Jugendlichen schnürten in Spiringen ihre Schlittschuhe. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)

Lange mussten sich die Schlittschuhläufer gedulden. Doch seit Mittwoch ist die Natureisbahn Holzboden in Spiringen endlich offen. Dass die Natureisbahn erst Mitte Januar geöffnet wird, ist eher selten. In den vergangenen Jahren wurde das Eisfeld meist um den 20. Dezember freigegeben. In diesem Winter hat es zwar immer wieder Schnee gegeben, doch die Temperaturen waren einfach immer zu hoch, damit sich daraus hätte Eis bilden können.

Das Eisfeld im Holzboden wird noch ganz von Hand präpariert. Sobald der erste Schnee fällt, schnallen sich Eismeister Max Arnold und rund zehn Helfer jeweils die Skis unter ihre Füsse und beginnen damit, den Schnee zusammenzustampfen (siehe Video).

Nach rund einer Stunde entsteht auf diese Weise eine flache Piste. Anschliessend wird der gepresste Schnee mit Wasser besprüht und mit einer Walze flach gedrückt. Dann können die fleissigen Schneestampfer nur noch warten, dass es in der Nacht noch kälter wird. Denn richtig gutes Eis entstehe auf der Naturbahn bei Temperaturen um minus 8 Grad Celsius, verrät der Eismeister von Spiringen.

zf/rem