NATURGEFAHR: Kanton Uri sichert losen Felsen bei Amsteg

In Schwyz und Uri treffen die Behörden ab nächster Woche Massnahmen, um zwei wichtige Strassen vor Naturgefahren zu schützen. Die Strasse zwischen Schwyz und Sattel ist durch einen Hangrutsch bedroht. Zwischen Bristen und Amsteg droht der Niedergang von losem Gestein.

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Steinblöcke wie hier auf der Bristenstrasse sollen künftig keine Gefahr mehr darstellen. Im Bild ist die Bristenstrasse nach einer Felssprengung im Jahr 2003 zu sehen. (Bild: Archiv Neue UZ)

Steinblöcke wie hier auf der Bristenstrasse sollen künftig keine Gefahr mehr darstellen. Im Bild ist die Bristenstrasse nach einer Felssprengung im Jahr 2003 zu sehen. (Bild: Archiv Neue UZ)

Die Hauptstrasse zwischen Schwyz und Sattel soll im Bereich Spissi mit einer Bohrpfahlwand von 85 Metern Länge gesichert werden. Bei dem Strassenabschnitt in einem Rutschhang war es seit Herbst 2013 zu Rissen und Absenkungen gekommen, wie das Schwyzer Baudepartement am Dienstag mitteilte.

Die Bauarbeiten, die auch mehr Sicherheit für Velofahrer bringen sollen, dauern knapp neun Monate. Die Kosten sind auf 1,2 Millionen Franken veranschlagt.

Im Kanton Uri soll die Bristenstrasse zwischen Bristen und Amsteg mit Stahlnetzen, Betonverbauungen und Felsankern geschützt werden. Bei Felsreinigungsarbeiten waren oberhalb der Strasse in steilem Gelände rund 30 bis 50 Kubikmeter loses Gestein entdeckt worden.

Die Bauarbeiten sollen am Montag beginnen und rund vier Wochen dauern. Verkehrsteilnehmer müssen zu Beginn der Arbeiten tagsüber mit Einschränkungen rechnen. (sda)