NATURPARK URSCHWEIZ: «Das Projekt ist noch nicht gestorben»

Das Projekt Naturpark Urschweiz hat in der ersten Gemeinde Schiffbruch erlitten. Philipp Sicher vom Trägerverein Naturpark Urschweiz gibt sich trotzdem zuversichtlich.

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Trotz des Neins zum Naturpark in Gurtnellen: Eine weitgehend intakte Natur- und Kulturlandschaft bleibt das grösste Kapital der Region. (Bild Angel Sanchez/Neue UZ)

Trotz des Neins zum Naturpark in Gurtnellen: Eine weitgehend intakte Natur- und Kulturlandschaft bleibt das grösste Kapital der Region. (Bild Angel Sanchez/Neue UZ)

Gurtnellen hat sich am Freitag aus dem Projekt Naturpark Urschweiz verabschiedet. «Ein erstes Ja wäre aus psychologischen, taktischen und politischen Gründen sehr wichtig gewesen», sagt Philipp Sicher, Mitglied des Trägervereins Naturpark Urschweiz. «Das Projekt ist aber nach dem Gurtneller Nein noch nicht gestorben», glaubt Sicher. «Der Naturpark Urschweiz ist flächenmässig und aufgrund der Projektvarianten auch mit weniger als zwölf Gemeinden realisierbar.»

Damit die Stimmung nun nicht grundsätzlich Richtung Nein kippe, brauche es von Seiten des Trägervereins noch klarere Informationen. Die Zeit für die nötige Aufklärungsarbeit wird aber langsam knapp. Die nächste Abstimmung findet bereits am 11. November statt.

Bruno Arnold

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Urner Zeitung.