NATURPARK URSCHWEIZ: Hat der Park beim Volk eine Chance?

An der Gemeindeversammlung Gurtnellen erlitt das Projekt Naturpark Urschweiz eine Schlappe. Doch der Härtetest kommt erst noch – jetzt stehen elf weitere Abstimmungen an.

Drucken
Teilen
Wanderer auf dem Walenpfad, der zum Naturpark Urschweiz gehören soll. (Bild Kurt Liembd/Neue NZ)

Wanderer auf dem Walenpfad, der zum Naturpark Urschweiz gehören soll. (Bild Kurt Liembd/Neue NZ)

Das Nein der Gemeinde Gurtnellen an der Urne war ein denkbar schlechter Start für die Befürworter des Naturparks Urschweiz. Aber: «Das Projekt ist noch nicht gestorben», sagt Philipp Sicher vom Trägerverein Urschweiz. Für einen regionalen Naturpark braucht es mindestens 100 Quadratkilometer Land. Diese Fläche können die übrigen elf Gemeinden problemlos erreichen, zumal sie auch ohne Gurtnellen auf über 450 Quadratkilometer kommen.

Die Abstimmungen in den einzelnen Gemeinden finden noch bis zum 10. Dezember statt. Konkret geht es um eine dreijährige Einrichtungsphase – nach dieser fällt dann der definitive Entscheid für oder gegen einen Naturpark.

Offen bleibt vorerst die Frage, wie viele negative Volksentscheide das Projekt überleben könnte. Doch nicht jede Gemeinde ist gleich bedeutend für den Park. Würde etwa Attinghausen Nein sagen, hätte das grosse Folgen. Denn dadurch würden Erstfeld (59,1 Quadratkilometer) und Wassen (96,9) vom Projekt abgekoppelt. Die Abstimmung in Attinghausen könnte also entscheidend sein.

Simon Schärer/Sven Aregger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Urner Zeitung.