Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Neat-Aufsichtsdelegation setzt Schlusspunkt in Uri

Die Neat-Aufsichtsdelegation hat ihre Arbeit getan. Für den Abschluss-Anlass kamen die Politiker nochmals nach Uri.
Die Delegation besuchte das EIZ in Erstfeld. (Bild: PD)

Die Delegation besuchte das EIZ in Erstfeld. (Bild: PD)

(zf) Politik Die Neat-Aufsichtsdelegation der eidgenössischen Räte (NAD) hat während 21 Jahren die Verwirklichung der Neue Eisenbahn-Alpentransversale (Neat) eng begleitet. Namhafte Verkehrspolitiker aus dem Ständerat sowie aus dem Nationalrat nahmen Einsitz in der NAD. Die Kommission hat die parlamentarische Oberaufsicht über die Neat sichergestellt und das Jahrhundertprojekt auf politischer Ebene überwacht. Drei Urner Ständeräte hatten das Präsidium inne: alt Ständerat Hans Danioth, alt Ständerat Hansruedi Stalder sowie Ständerat Isidor Baumann. Ende dieser Legislatur wird die NAD aufgelöst, wie es in einer Mitteilung heisst.

Politiker besuchen das Interventionszentrum

Am vergangenen Mittwoch besuchte die NAD den Kanton Uri und feierte hier ihren Abschlussanlass. Amtierende Kommissionsmitglieder, ehemalige NAD-Präsidenten, hochrangige Vertreter der Bundesbehörden, CEO der Alp Transit Gotthard AG sowie Barbara Bär als Vertreterin der Urner Regierung liessen sich in Erstfeld und Amsteg aus erster Hand informieren. Besucht wurden der Neat-Zugangstollen in Amsteg sowie das Erhaltungs- und Interventionszentrums in Erstfeld (EIZ). Die Mitarbeiter des EIZ konnten den Gästen aus der ganzen Schweiz ihre Aufgabenbereiche erklären und aufzeigen, was in Uri für den sicheren Betrieb der Neat geleistet wird.

Die NAD hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten viel dazu beigetragen, dass die Neat zu einem guten Abschluss kam. «Es gab bei diesem Projekt in der Vergangenheit auch kritische Situationen», erinnert sich NAD-Mitglied Isidor Baumann. Die Kosten, politische Forderungen der Kantone oder Terminverschiebungen schlugen in den eidgenössischen Räten hohe Wellen. «Die NAD hat in dieser Zeit auf politischer Ebene einen zentralen Beitrag zur Lösung dieser Schwierigkeiten geleistet», so Baumann. Die NAD hat unter anderem die betroffenen Kantone besucht und etwa im Kanton Uri den Weg bereitet für die heute umgesetzte und – nach langen Variantendiskussionen – verträgliche Linienführung.

2007 ging der Lötschbergtunnel in Betrieb, 2016 der Gotthard-Basistunnel. Im Dezember 2020 schliesslich wird das letzte grosse Bauwerk, der Ceneri-Basistunnel, dem fahrplanmässigen kommerziellen Betrieb übergeben. Da die Arbeit in grossen Teilen abgeschlossen ist, hat das Parlament auf Initiative der NAD im März 2019 beschlossen, die NAD auf 30. November aufzulösen.

Am vergangenen Freitag stellte die NAD ihren letzten Tätigkeits- und damit Schlussbericht vor. Mit dem geselligen Besuch des Kantons Uri hat die NAD symbolisch den Kreis geschlossen: Am Gotthard, wo seit Jahrhunderten Verkehrsgeschichte geschrieben und gelebt wird. (zf)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.