NEAT-BAUFÜHRERIN: «Muss die Macken der Männer akzeptieren»

Michèle Moos ist in eine Männerwelt vorgedrungen. Sie arbeitet als Bauführerin auf der Neat-Baustelle in Erstfeld. Die Luxemburgerin ist total begeistert.

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Michèle Moos im Tunnel. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Michèle Moos im Tunnel. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Sie ist seit einem Jahr als Bauführerin im Neat-Abschnitt ErstfeldAmsteg tätig. «Just als ich mein Bauingenieur-Studium an der ETH in Zürich beendet hatte, gingen hier die Bauarbeiten los», erzählt sie. «Es war schon lange mein Traumziel, einen Beitrag zu diesem Jahrhundertprojekt zu leisten.» Vor ihrem jetzigen Engagement war Moos beim Bau des Üetlibergtunnels tätig, danach bei einem Tunnelprojekt im Berner Jura.

Die 27-jährige Wahl-Bürglerin ist eine von ganz wenigen Frauen, die an der Erstellung der dereinst längsten Eisenbahnröhre der Welt beteiligt sind. Mit dem Eindringen in die hauptsächlich Männern vorbehaltene Untertage-Welt hat Moos keine Probleme: «Ich habe bisher keine schlechten Erfahrungen gemacht. Man muss halt auf die Menschen zugehen und bereit sein, die Macken der Männer zu akzeptieren.»

Urs Hanhart

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Urner Zeitung.