NEAT: Bund stellt Weichen für die Neat-Eröffnung

Der Bundesrat hat weitere Weichen im Hinblick auf die Inbetriebnahme der Neat am Gotthard gestellt.

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Im Neat-Tunnel bei Erstfeld, hier anlässlich einer Führung im Februar 2009. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Im Neat-Tunnel bei Erstfeld, hier anlässlich einer Führung im Februar 2009. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Für die Betriebsvorbereitung auf der Gotthard-Achse und die Versorgung mit Bahnstrom wurden zwei Investitionspakete im Umfang von 515 Millionen Franken aus dem FinöV-Fonds geschnürt. Die entsprechenden Leistungen wurden bei der SBB AG als künftiger Betreiberin der beiden Basistunnels am Gotthard und am Ceneri bestellt; die entsprechende Vereinbarung wurde vom Bundesrat genehmigt, wie das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation am Freitag bekannt gab. 442 Millionen Franken des erforderlichen Kredits sind bereits bewilligt, der Rest von 73 Millionen Franken wurde vom Bundesrat aus den Reserven freigegeben.

Schliesslich genehmigte der Bundesrat je eine neue Vereinbarung mit der SBB und mit der Schweizerischen Südostbahn AG (SOB) über die Ausbauten St. Gallen-Arth-Goldau als Zufahrt zur Neat. Es geht um Ausbauten bei Rapperswil, Schachen (Herisau) und Rothenthurm. Die neuen Vereinbarungen waren notwendig geworden, weil einerseits die Eigentumsverhältnisse an der Infrastruktur teilweise geändert haben und anderseits der Hirzel- und der Zimmerberg-Basistunnel II aus der Neat gestrichen wurden.

ap/ana