NEAT-MINEUR: Er ist aus einem besonderem Holz geschnitzt

Als Mineur im Neat-Tunnel zu arbeiten ist alles andere als ein Zuckerschlecken. Aber dem Kärntner Karl-Heinz Bleschberger gefällt dieser harte Job.

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Karl-Heinz Bleschberger bei der Arbeit im Stollen. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Karl-Heinz Bleschberger bei der Arbeit im Stollen. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Karl-Heinz Bleschberger ist bereits seit sechs Jahren als Neat-Mineur tätig. Zuvor war der 45-jährige Kärtner auf Tunnelbaustellen in Österreich, Deutschland und Italien engagiert. Im Verlaufe der Jahre hat Bleschberger viele junge Kollegen gesehen, die bald wieder das Handtuch geworfen haben. Hart sind nicht nur die Arbeitsbedingungen im Stollen, sondern auch die Arbeitszeiten. Die Mineure verrichten jeweils sieben Tage hintereinander Nachtschicht. Dann folgt ein Ruhetag. Anschliessend stehen sechs Tagschichten auf dem Programm. Abgeschlossen wird eine Tranche mit einem sechstägigen Heimaturlaub.

Bleschberger wohnt in Amsteg, zumindest wenn er Schicht hat. Er verfügt über ein Barackenzimmer mit TV- und PC-Anschluss. Der Single-Mann nutzt jede Gelegenheit, um nach Hause zu fahren, dort auszuspannen, seine Freunde zu besuchen und seinen Hobbys nachzugehen. 7 Stunden benötigt er bis nach Eisentratten.

Urs Hanhart

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Urner Zeitung.