NEAT: Neat fast eine Milliarde unter dem Budget

Der Chef von AlpTransit freut sich auf den Durchstich am Freitag. Und er glaubt, dass er die Kosten im Rahmen halten kann.

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Alp-Transit-CEO Renzo Simoni in seinem Büro in Luzern. (Bild Eveline Beerkircher/Neue LZ)

Alp-Transit-CEO Renzo Simoni in seinem Büro in Luzern. (Bild Eveline Beerkircher/Neue LZ)

Als CEO der in Luzern domizilierten AlpTransit Gotthard AG ist Renzo Simoni der oberste Neat-Bauherr. Den Durchstich am Freitag erwartet er voller Vorfreude. Er glaubt, dass bis zu diesem wichtigen Termin nichts mehr schief- gehen wird, wie er im Interview mit unserer Zeitung erklärt. Der Tag sei aber nicht nur für die Schweiz wichtig: Simoni erhofft sich weltweit positive Impulse. «Die Botschaft heisst: In der Schweiz geht etwas, wir machen etwas für Europa und eine nachhaltige Verkehrspolitik.»

Noch einige Unbekannte
Und auch in einem anderen Punkt äussert Simoni Optimismus: bei den Kosten für das Jahrhundertbauwerk. Das Parlament hat für das Projekt 13,15 Milliarden Franken bewilligt. «Die derzeitige Endkostenschätzung geht davon aus, dass das gesamte Werk auf 12,2 Milliarden Franken zu stehen kommt», sagt Simoni. Also 900 Millionen Franken unter dem bewilligten Rahmen. Noch gebe es zwar Restrisiken in der Höhe von 1,9 Milliarden Franken. Aber, so Simoni: «Die Risiken werden immer kleiner. Ich bin zuversichtlich, dass kein Nachtragskredit nötig sein wird.»

Sven Gallinelli

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.