NEAT-TUNNEL: Weniger Geld für Urner Einsatz

Der Urner Landrat befindet über die Leistungs­vereinbarungen mit den SBB. Die Entschädigung fällt tiefer aus. Gleichzeitig sinkt aber das Risiko.

Markus Zwyssig
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Die Chemiewehr bei einem Brand 2012. Bald kommen neue Aufgaben auf die Einsatzkräfte zu. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)

Die Chemiewehr bei einem Brand 2012. Bald kommen neue Aufgaben auf die Einsatzkräfte zu. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)

Für die Sicherheit im Gotthard-Basistunnel werden ab Eröffnung 2016 auch Urner Einsatzkräfte vor allem von der Chemiewehr Uri zuständig sein. Geregelt wird dies in einem Interventionskonzept, über das der Landrat entscheidet. In der nächsten Landratssession im September wird es vorerst um die Vorbereitung-, Schulungs- und Aufbauphase gehen.

77 200 Franken weniger Entschädigung

Nun steht fest: Die Entschädigungen für diese Aufbauphase, welche der Kanton von den SBB erhält, fallen tiefer aus als angenommen. Im Wesentlichen fällt nun ein Risikozuschlag weg. Gleichzeitig aber haben sich die SBB bereit erklärt, die Risiken zu tragen. Während der Aufbauphase ergibt dies eine Minderentschädigung von 77 200 Franken für den Kanton Uri. «Insgesamt ist diese neue Risikoregelung zum Vorteil des Kantons», stellt die Regierung in ihrem Antrag an den Landrat klar.