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Negativspirale der Ringerriege Schattdorf hält an

Die Urner Ringer verlieren klar gegen Einsiedeln und verharren auf dem letzten Tabellenrang. Am Samstag gastiert das Team Freiamt.
Caroline Christen
Der Urner Ringer Christoph Waser (rechts) unterliegt im Duell gegen Boris Illenseer. (Bild: Regula Epp)

Der Urner Ringer Christoph Waser (rechts) unterliegt im Duell gegen Boris Illenseer. (Bild: Regula Epp)

Mit dem Start der Rückrunde stand die NLA-Mannschaft der Ringerriege Schattdorf sogleich unter Zugzwang. Die Urner probierten alles und konnten mit den zurückkehrenden Simon Gerig sowie Michael Jauch wieder auf erfahrene Teamstützen zählen.

Nach dem Abwägen war klar, dass der Gegner Einsiedeln als Favorit auf die Matte gehen würde. Mit kühlem Kopf kehrte Thomas Epp einen 0:5-Rückstand noch zu einem 7:5-Punktesieg gegen Dany Kälin um. Nach dieser Vorlage durch Epp gelang Christoph Waser gegen Boris Illenseer beinahe ein weiterer Sieg. Waser brachte Illenseer nach nur 30 Sekunden fast so stark in Bedrängnis, dass er den Kampf vorzeitig für sich entschieden hätte. Es blieb beim «hätte», denn Illenseer konnte sich aus der misslichen Lage befreien, konterte sogleich und schulterte seinerseits den Urner. Simon Gerig gab gegen Lars Neyer sein Comeback. Bereits zur Pause lag Gerig mit 0:8-Punkten im Hintertreffen. Gerig raffte sich jedoch nochmals auf und holte Punkte, konnte aber am Sieg des Klosterdörflers nichts mehr ändern (4:12-Punkte). Nach der Pause legte Michael Jauch eine Schippe drauf und machte seinen Rückstand gegen Sven Neyer wett. Der Urner Express nahm wieder Fahrt auf und kam mit dem 5:4-Punktesieg von Jauch zurück in den Fahrplan. Nach einem lange ausgeglichenen Kampf ging Schönbächler in Führung und Gamma musste eine 3:7-Punkteniederlage in Kauf nehmen. In der Pause lagen die Schattdorfer mit 6:11-Punkten im Hintertreffen.

Fabian und Ramon Epp in der Defensive

Der Sieg von Tanguy Darbellay gegen Andreas Burkard war nie gefährdet (12:1). Der Schwyzer Jan Neyer ging gegen Fabian Epp in Führung und baute diese weiter aus. Epp hielt jedoch wacker dagegen an, wurde aber nicht durch einen Punkt seinerseits belohnt und verlor mit 0:9. Auch sein Bruder Ramon Epp kam aus der Defensivrolle gegen Matthias Käser nicht heraus. Käser gewann vor Kampfende mit 17:1-Punkten durch technische Überlegenheit. Nach einer Einpunkteführung für Lukas Schönbächler legte Renato Kempf nach der Pause einen Zacken zu. Aus der Bodenlage heraus gelang ihm der alles entscheidende Angriff, welcher ihm den souveränen 5:1-Punktesieg einbrachte. Beinahe ohne Punkte verstrich der Kampf zwischen Kim Besse und Adrian Mazan. Lediglich die Aktivitätszeiten brachten den beiden Akteuren je einen Punkt ein. Der Sieg ging trotz des gleichen Punktestandes an Mazan. Somit stand es im Derby zwischen Schattdorf und Einsiedeln nach zehn spannenden Kämpfen 13:22-Punkte.

Nach dem Auftaktsieg von Thomas Epp wurde die Ringerriege Schattdorf bereits im zweiten Kampf jäh gebremst. Nur um eine Haaresbreite verfehlte anschliessend Christoph Waser gegen den übermächtig erscheinenden Kontrahenten die Überraschung. Dieser Dämpfer und die folgende Niederlage von Gerig schienen die Urner ins Schwanken zu bringen und führten schliesslich zur Niederlage. Mit der roten Laterne und lediglich einem Punkt auf dem Konto ist die Ausgangslage für die Schattdorfer noch schwieriger geworden. Am kommenden Samstag 19. Oktober, gastiert der Tabellendritte – das Team Freiamt – in der Grundmatte in Schattdorf. Der Kampf steigt um 20 Uhr.

2. Mannschaft verliert zweimal

(cc) Am vergangenen Wochenende traf die 2. Mannschaft der RRS in der vierten Runde der 1. Liga Ost auf Rapperswil und den Zürcher Ringer Club. Gegen Rapperswil gelangen dem Team nur zwei Siege. Julian Arnold gewann mit 18:2-Punkten und technischer Überlegenheit gegen Alexander Bucher. Lucas Epp holte sich einen 7:6-Punktesieg gegen Sascha Schmid. Am Ende resultierte eine klare 10:23-Niederlage. Auch der zweite Kampf gegen den Zürcher Ringer Club brachte nicht mehr gewonnene Kämpfe ein. Nur Manuel Herger und Peter Zberg entschieden die Kämpfe zu ihren Gunsten. Am kommenden Samstag hat die Mannschaft Gelegenheit, zu Hause gegen Winterthur, Uzwil und Zürich eine Reaktion zu zeigen.

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