Neue Gemeindepräsidentin hat zwei grosse Themen

Christine Widmer Baumann ist neue Gemeindepräsidentin von Altdorf. Die Finanzen und der Verkehr werden sie am meisten beschäftigen.

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Christine Widmer Baumann will das Altdorfer Zentrum vom Durchgangsverkehr entlasten. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)

Christine Widmer Baumann will das Altdorfer Zentrum vom Durchgangsverkehr entlasten. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)

Seit 1999 wirkt Christine Widmer Baumann nun schon im Gemeinderat Altdorf mit. Zwei Wochentage investiert sie durchschnittlich in die Politik. «Man muss ein politisch denkender Mensch sein und Lust haben, etwas zu bewirken», begründet die 51-jährige CVP-Politikerin ihr Engagement. Und schiebt dann nach: «Die Arbeit im Gemeinderat ist zwar aufwendig, aber auch ungemein spannend und bereichernd.»

Zwei Themen werden ihre Arbeit prägen: die Finanzen und der Verkehr. Nach jahrelang schwarzen Zahlen rechnet Altdorf 2011 mit einem Defizit von 1,6 Millionen Franken. Und zum Verkehr: Der neue Verkehrsrichtplan soll den Dorfkern und die Quartiere vom Durchgangsverkehr entlasten. Dafür braucht es eine Umfahrung. Wie genau Altdorf umfahren wird, müssen der Kanton und die Gemeinden im Talboden erst noch festlegen. Umstritten ist die geplante Schächenspange, eine Entlastungsstrasse durch den Schächenwald. Altdorf befürwortet sie. Doch wie auch immer die Umfahrung dereinst aussieht: «Wir werden es nicht schaffen, das Altdorfer Zentrum ganz autofrei zu machen. Das ist auch nicht unser Ziel», sagt Widmer Baumann.

Bruno Arnold

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Urner Zeitung.