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Theater Uri: Neue Kulturreihe bricht Grenzen

Die Kulturreihe Gegenpol lässt im Theater Uri in Altdorf unterschiedliche Kunstformen aufeinanderprallen.
Am Sonntag, 3. November, trifft die russische Sandmalerin Irina Titova auf die drei Musiker Christian Hartmann Fränggi Gehrig und Carlo Gamma. (Bild: PD)

Am Sonntag, 3. November, trifft die russische Sandmalerin Irina Titova auf die drei Musiker Christian Hartmann Fränggi Gehrig und Carlo Gamma. (Bild: PD)

(pz) Mit der neuen Theaterreihe Gegenpol stellt das Theater Uri zwei unterschiedliche Elemente einander gegenüber. «Das wird spannend», verspricht Michel Truniger. Der Leiter des Theaters Uri hat die Reihe Gegenpol bewusst dafür ins Leben gerufen: «Wir führen zwei Kunstformen, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben auf unserer Bühne zusammen und lassen live etwas Neues entstehen.»

Der «Gegenpol» bricht Grenzen auf und schafft Platz für Ungesehenes und Ungehörtes, für ein Zusammenwachsen von Innovation und Tradition. «Es ist ein unbekümmertes Format, das umorientiert und herausfordert», sagt Michel Truniger.

Urner Musik inspiriert die Sandmalerin

In der ersten Ausgabe am kommenden Sonntag, 3. November, 17 Uhr, trifft Irina Titova, eine russische Sandmalerin, im Theater Uri in Altdorf auf Carlo Gamma, Fränggi Gehrig und Christian Hartmann. Mit eleganten Handbewegungen zeichnet die Künstlerin mit feinem Sand poetische Bilder. Dabei wird sie von der Musik inspiriert und beeinflusst kurz darauf ihrerseits die drei arrivierten Musiker. Ein gegenpoliges Spiel entsteht, in dem das Eine das Andere bereichert.

Irina Titova tritt weltweit auf und trägt den Spitznamen Queen of Sand. In Uri zeigt die Sandmalerin erstmals ihre Kunst. Mit Worten lässt sich nur schwer beschreiben, wie Titova mit filigranen Bewegungen den scheinbar leblosen Sand im Nuh zu Bildern formt. Diese Bilder hinterlassen einen bleibenden Eindruck, obwohl – oder gerade weil – sie so flüchtig sind.

Eine untergeleuchtete Glasplatte, eine grosse Leinwand und Sand – das ist alles, was die Künstlerin benötigt, um ihren Figuren Leben einzuhauchen und Geschichten zu erzählen. Während ihrer Darbietung spricht sie kein einziges Wort. «Sie gewinnt das Publikum mit ihrem Lächeln und ihrer Kunst», schreibt die deutsche Journalistin Vera Hettenhausen anlässlich Titovas Deutschlandtournee. Es ist atemberaubend, in welcher Geschwindigkeit und mit welcher Leichtigkeit die Sandkönigin Bilder entstehen und wieder vergehen lässt, um gleich darauf Neues zu erschaffen. Es hat eine hypnotisierende Wirkung, Irina dabei zuzuschauen, wie filigran der Sand durch ihre Hände rieselt und sich auf magische Art und Weise zu Kunstwerken zusammenfügt.

Vorverkauf online über www. ticketino.com oder am Schalter der Uri Tourismus AG, Tellspielhaus Altdorf oder bei grösseren Postfilialen.

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