Neue Ost-West-Verbindung ins Schächental

Die Urner Regierung hat das regionale Gesamtverkehrskonzept Unteres Reusstal (rGVK UR) verabschiedet. Es sieht unter anderem eine neue Ost-West-Achse von Attinghausen ins Schächental vor, um den Verkehr in den Siedlungsgebieten zu reduzieren.

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Laut Communiquè vom Donnerstag strebt das rGVK UR eine optimale Anbindung des Verkehrs der Region nach aussen und ein leistungsfähiges Busnetz an. Die Siedlungsgebiete (Altdorf, Bürglen und Schattdorf) sollen vom Durchgangsverkehr entlastet werden. Zudem soll das Netz für Langsamverkehr ausgebaut und aufgewertet werden.

Bis 2025 will man den Verkehr durch die Dorfzentren deutlich reduzieren. Dazu wird eine neue direkte und kurze Ost-West- Verbindung von der Unterführung Wysshus/Attinghausen ins Schächental vorgeschlagen. Sie soll nach Möglichkeit einen Halbanschluss an die Autobahn A2 erhalten.

Nach Ansicht der Urner Regierung ermöglicht diese Strasse die gewünschte Umfahrung der Zentren und ergänzt die bereits vorhandenen Strassen optimal. Um die Entlastung sicherzustellen und gesamthaft Mehrverkehr zu verhindern, müssten aber flankierende Massnahmen eingeführt werden.

Das rGVK UR enthält daneben ein Bündel von Massnahmen für den öffentlichen Verkehr (öV), den Langsamverkehr und den motorisierten Individualverkehr. Sie dienen insbesondere Verbesserungen beim öV und gewährleisten eine geordnete räumliche Entwicklung von Siedlung, Infrastrukturen, Landwirtschaft und Naturräumen.

sda