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Neue Rettungszüge für den Furkatunnel

Die Einsatzfahrzeuge für den Notfall im Furkatunnel sind auf dem neusten Stand. Am Dienstag hat die Matterhorn Gotthard Bahn (MGB) die neuen Lösch- und Rettungszüge feierlich eingeweiht.
Die Matterhorn-Gotthard-Bahn hat eine ganze Flotte neuer Rettungswagen in Betrieb genommen. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)

Die Matterhorn-Gotthard-Bahn hat eine ganze Flotte neuer Rettungswagen in Betrieb genommen. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)

Die Lösch- und Rettungswagen sind mit allen Geräten eines Tank- und Löschfahrzeuges einer Stützpunktfeuerwehr ausgerüstet, wie die MGB in einer Mitteilung schreibt. Dies beinhaltet unter anderem eine Feuerlöschanlage, zehn Sitzplätze mit Sauerstoffanschluss und Atemschutzgeräten, ein 6‘000-Liter Wassertank und ein Multiwarngerät für die Messung der Gase und des Sauerstoffs sowie eine Wärmebildkamera. Die MGB hat rund 1,8 Millionen Franken in die neuen Züge investiert.

Bild: Urs Hanhart / Neue UZBild: Urs Hanhart / Neue UZ
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Bild: PDBild: PD
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Neue Lösch- und Rettungszüge für den Furkatunnel

Die Sanitätswagen bestehen aus einem Überdruckcontainer, in welchem Passagiere ohne Masken mit Atemluft versorgt werden können. Die Ausrüstung umfasst Sanitätsmaterial, Rettungsrucksäcke, Material für lebensrettende Massnahmen, ein Flaschenbündel mit 328‘000 Liter Luftvorrat und eine Wärmebildkamera.

Seit bestehen des Furka-Basistunnels besitzt die Bahn Rettungsfahrzeuge, die an den Portalen des Tunnels in Oberwald und Realp stationiert sind. Der Rettungsdienst besteht aus je 23 Mitarbeitern mit je einem Lösch- und Rettungswagen, Sanitätswagen, Meili-Zweiwegefahrzeug (Zug- und Stossfahrzeug) sowie einem Traktor. Unterstützt wird der Rettungsdienst von den lokalen Feuerwehren im Kanton Uri sowie im Kanton Wallis.

Sowohl in Realp wie in Oberwald werden für die Rettungsfahrzeuge neue Gebäude gebaut. Sie bestehen aus einer Halle mit zwei Gleisen à 40 Metern. In den Hallen werden zusätzlich die Geräte, die Garderobe für das Einsatzteam, ein Retablierungsraum, Kompressoren und eine Füllstation untergebracht. Die Fertigstellung ist auf den Spätherbst 2012 vorgesehen.

pd/rem

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