Neuer Investor für Skigebietsprojekt?

Das Grossprojekt Skigebiet Andermatt–Oberalp braucht einen Investor. Skistar könnte womöglich durch einen noch Unbekannten ersetzt werden.

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Franz Steinegger. (Bild: Archiv Nadia Schärli / Neue LZ)

Franz Steinegger. (Bild: Archiv Nadia Schärli / Neue LZ)

Franz Steinegger. (Bild: Archiv Nadia Schärli / Neue LZ)

Franz Steinegger. (Bild: Archiv Nadia Schärli / Neue LZ)

Noch hat sich der schwedische Investor Skistar nicht endgültig vom Skiinfrastrukturprojekt Andermatt–Oberalp verabschiedet, schon wird über einen möglichen neuen Investor gemunkelt. Franz Steinegger, Verwaltungsratspräsident der Andermatt Gotthard Sportbahnen AG (AGS), sagt nun nämlich: «Bereits vor längerem hat sich ein Interessent bei uns mit ziemlich konkreten Vorschlägen gemeldet.» Der Urner Volkswirtschaftsdirektor Isidor Baumann tut dies jedoch als «Spekulation» ab: «Mir sind keine Investoren bekannt, mit denen es verbindliche Absprachen gegeben hätte.»

Aktionäre halten an Skistar fest

Skistar hatte in einem Brief bis Mitte März «ein klares Signal der AGS-Hauptaktionäre» gefordert. Diese sollten sich klar für eine Zusammenarbeit mit Skistar aussprechen. Ein Kleinaktionär befürchtet: «Wenn bis dann nichts passiert, sind die Schweden weg, und das Projekt liegt bis in alle Ewigkeit auf Eis.»

Doch so weit kommt es vielleicht gar nicht: Die Korporation Ursern, eine der AGS-Hauptaktionäre, will der Signal-Forderung von Skistar nachkommen. Talammann Alex Renner betont: «Dass es weitere Interessenten gibt, heisst nicht, dass wir Skistar fallen lassen wollen.»

Aleksandra Mladenovic

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