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Neues Schulprojekt in Bauen

Rudolf-Steiner-Schule Ein wenig versteckt findet man den Hinweis. Unter dem Traktandum «Verschiedenes» in der Botschaft zur anstehenden Gemeindeversammlung heisst es, zurzeit entstehe im Kanton Uri eine private Tagesschule, die sich «der Pädagogik von Rudolf Steiner verpflichtet». Genannt wird das Projekt vorerst «Waldstätterschule». Der Name «Rudolf-Steiner-Schu­le» ist geschützt und muss erst bewilligt werden.

Initiiert hat das Projekt Andrea Oberholzer-Arnold, die kandidierende Verwalterin im Gemeinderat von Bauen. «Auf die Idee bin ich gekommen, weil ich an einer Rudolf-Steiner-Schule in Zug als Kindergärtnerin gearbeitet habe», sagt Oberholzer. In Uri habe sie bereits verschiedene interessierte Eltern getroffen, doch die Waldstätterschule stehe noch ganz am Anfang. So habe sie beispielsweise noch keine Lehrer gesucht, und auch stünden noch keine Räumlichkeiten fest, sagt Oberholzer-Arnold.

Gelder sollen aus privaten Quellen kommen

Zuerst komme – und das sei auch die grösste Hürde – ohnehin die Finanzierung der Schule. «Es ist wichtig, dass wir mindestens einen verlässlichen Partner finden, weil wir die Eltern nicht zu stark belasten möchten», sagt Andrea Oberholzer. Müssten Eltern eine entsprechende Schule alleine bezahlen, fielen pro Kind pro Monat zwischen 1000 und 1500 Franken an. «Das ist enorm viel Geld. Schön wäre es daher, wenn sich die Urner Wirtschaft für die Waldstätterschule einsetzen würde, sagt Oberholzer. Anfang November hat sie mit Partnern einen Verein gegründet, der sich nun um das Projekt – vor allem die Geldfrage – kümmert.

Das Geld für die Tagesschule soll also aus rein privater Quelle kommen, so steht es auch im Konzept, welches Oberholzer-Arnold im Oktober 2015 als Teil des Gesuchs beim Urner Erziehungsrat eingereicht hat. Dieser unterstützt das Projekt gemäss der Initiantin grundsätzlich.

Und wo sollen die Kinder dereinst nach den pädagogischen Vorstellungen Steiners geschult werden? Oberholzer sagt einzig: «Das Ziel ist es, die Schule in Bauen aufzuziehen. Hier gäbe es auch die Turnhalle, die wir allenfalls nutzen könnten.» Viel Platz brauche es nicht, die Schule wäre für rund 20 Kinder konzipiert. (lb.)

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