NEUJAHRSBABY: Linda Malea - die süsse Nummer eins im Kanton Uri

Das erste 2017 in Uri geborene Kind ist ein Mädchen und heisst Linda Malea. Am Neujahrsabend erblickte die Kleine das Licht der Welt. Die Geburtenzahlen bleiben tief im Kantonsspital Uri.

Philipp Zurfluh
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Die Eltern Eve Kopli Scheiber und Reto Scheiber freuen sich zusammen mit Tochter Norah über die Geburt ihrer zweiten Tochter Linda Malea. (Bild: Urs Hanhart (Altdorf, 2. Januar 2017))

Die Eltern Eve Kopli Scheiber und Reto Scheiber freuen sich zusammen mit Tochter Norah über die Geburt ihrer zweiten Tochter Linda Malea. (Bild: Urs Hanhart (Altdorf, 2. Januar 2017))

Philipp Zurfluh

philipp.zurfluh@urnerzeitung.ch

20.18 Uhr am Neujahrstag: Eve Kopli Scheiber (40) und Reto Scheiber (44) dürfen ihr Neugeborenes in den Armen halten. Es ist 3390 Gramm schwer und 50 Zentimeter lang. Das Mädchen ist damit das erste Urner Kind, das 2017 geboren wurde. Der Spross trägt den klangvollen Namen Linda Malea. Die Mutter hält ihr Töchterchen überglücklich in den Armen: «Die Geburt war ziemlich anstrengend, weil sie länger dauerte. Aber das Wichtigste: Unser Kind ist kerngesund», erklärt die Mutter überglücklich. Eigentlich wäre die Geburt am 10. Januar terminiert gewesen – nun gab es ein Neujahrsbaby.

Den 31. Dezember haben die Eltern mit ihrer Tochter Norah (3) noch zu Hause in Schattdorf verbracht und einen gemütlichen Silvesterabend erlebt. Am Neujahrsmorgen hätten dann starke Wehen eingesetzt, worauf sie das Kantonsspital Uri aufgesucht hätten. Einen Tag zuvor ist die leidenschaftliche Sängerin sogar noch mit dem Ensemble Musicalina an einem Konzert aufgetreten (siehe Seite 20).

2016 war ein «Mädchenjahr»

Bereits liegt auch die Geburtenstatistik des Kantonsspitals Uri für das zu Ende gegangene Jahr vor. 2016 wurden insgesamt 286 Geburten registriert (sieben Zwillingspaare). Gegenüber dem Vorjahr ist das eine Zunahme um 8 Kinder. Nicht eingerechnet ist in der Statistik 2016 die Zahl der Urner Kinder, die zu Hause oder ausserhalb des Kantons Uri geboren wurden.

Nicht zu toppen ist nach wie vor das Jahr 2000: Damals wurden im Kantonsspital Uri 396 Geburten (205 Knaben und 191 Mädchen) in die Statistik eingetragen. Wie bereits 2015, so sind auch 2016 mehr Mädchen (149) als Knaben (144) zur Welt gekommen. Zuvor war dies allerdings selten der Fall. «Mädchenjahre» waren letztmals 2002 und 1996.

Nur sieben ambulante Geburten

2016 wurden im Kantonsspital Uri sieben ambulante Geburten registriert. (2015: 4; 2014: 7; 2013: 5; 2012: 8). Zum Vergleich: 2004 verliessen beispielsweise noch 21 Frauen das Spital vier bis sechs Stunden nach der ambulanten Geburt zusammen mit ihren Kindern wieder. Die Urnerinnen scheinen die sehr gute Betreuung im Kantonsspital Uri zu schätzen und bleiben zwischen vier und fünf Tagen, um sich von den Geburtsstrapazen zu erholen. Andererseits hängt die Aufenthaltsdauer im Kantonsspital auch von der Betreuungssituation zu Hause ab oder davon, ob das Kind auf natürlichem Weg oder mittels Kaiserschnitt zur Welt gekommen ist.

Jan ist der Spitzenreiter

Die Urner Eltern wählten 2016 für ihre Kinder vorwiegend ein- bis zweisilbige Namen. Längere Bezeichnungen bilden die Ausnahme. Angeführt wird die Statistik der Mädchennamen von Alessia, Aline, Lena und Leonie mit je vier Nennungen. Die Namen Amelie, Elin, Lara, Livia, Mia, Milena, Selina und Sofia wurden je dreimal verwendet. Bei den Knaben war Jan der beliebteste Name. Er wurde fünfmal vergeben. Je dreimal wählten die Eltern im zu Ende gegangenen Jahr den Vornamen Jonas, Leven oder Noah. Im Vorjahr hatte noch Tim die «Hitliste» der Knaben angeführt. Bei den Mädchen waren es Elin, Lina, Maria und Mia gewesen. (pz)