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Neuwahl im Urner Baumeister-Vorstand

Der Baumeisterverband Uri hat trotz schwierigem Umfeld ein solides Jahr hinter sich. Im Vorstand kam es zu einem Wechsel: Stefan Marty ersetzt Oskar Vollenweider.
Daniel Schwab, Apimedia
Der Präsident des Urner Baumeisterverbandes Odilo Gamma (Mitte) mit dem abtretenden Vorstandsmitglied Oskar Vollenweider (links) und dessen Nachfolger Stefan Marty bei der Generalversammlung im Schlossrestaurant A Pro in Seedorf. (Bild: Apimedia, 9. Mai 2019)

Der Präsident des Urner Baumeisterverbandes Odilo Gamma (Mitte) mit dem abtretenden Vorstandsmitglied Oskar Vollenweider (links) und dessen Nachfolger Stefan Marty bei der Generalversammlung im Schlossrestaurant A Pro in Seedorf. (Bild: Apimedia, 9. Mai 2019)

Was das Bauvolumen angeht, blicken die Zentralschweizerischen Baumeisterverbände generell auf ein stabiles Jahr 2018 zurück. Schwierig sei die Situation jedoch im Wohnungsbau, steht doch heute jede vierzigste Wohnung leer, wie Odilo Gamma, Präsident des Baumeisterverbandes Uri (BVU), an der Generalversammlung vom vergangenen Donnerstag im Schlossrestaurant A Pro in Seedorf festhielt.

Im Verbandsgebiet musste ein Umsatzrückgang im Hoch- wie im Tiefbau in Kauf genommen werden, was den Margendruck weiter erhöhte. Der Arbeitsvorrat zeigte sich Ende 2018 gegenüber dem Vorjahr allerdings erholt und stieg um rund 15 Prozent an. In Sachen Landesmantelvertrag (LMV) ist nun endlich Ruhe eingekehrt. Nach zähen Verhandlungsrunden übers ganze Jahr hinweg wurde das ausgehandelte Paket an der ausserordentlichen Delegiertenversammlung vom 19. Dezember in Olten gutgeheissen. Die wichtigsten Eckpunkte: 80 Franken mehr Lohn für 2019 und 2020, beim flexiblen Altersrücktritt (FAR) arbeitnehmerseitig 0,5 Prozent höhere Beiträge ab April 2019 und 0,25 Prozent für 2020.

Mehr Personen im Bauhauptgewerbe tätig

Im Vorstand des BV Uri kam es an der GV zu einem Wechsel. Oskar Vollenweider, gleichzeitig stellvertretendes Mitglied der SBV-Delegiertenversammlung und Delegierter der Bauwirtschaftskonferenz Uri (BWK), wurde nach acht Jahren im Vorstand verabschiedet. An seine Stelle wählte die Versammlung neu Stefan Marty (C. Vanoli AG, Amsteg). Die übrigen Vorstandsmitglieder Odilo Gamma (Präsident), Hanspeter Bonetti, Bernhard Epp und Robert Fortunati wurden in ihren Ämtern bestätigt.

Im Verbandsgebiet sind aktuell 608 Personen im Bauhauptgewerbe tätig, 97 mehr als noch vor einem Jahr. Damit darf das Bauhauptgewerbe als nicht zu unterschätzender Wirtschaftsmotor bezeichnet werden. Zu den grossen Herausforderungen der Baubranche gehört aber weiterhin die Nachwuchsförderung. Die Zahl der neueintretenden Lernenden ist wie in der übrigen Schweiz rückläufig. Kurt A. Zurfluh, Geschäftsführer der Zentralschweizerischen Baumeisterverbände, ersuchte die Versammelten, jede Gelegenheit wahrzunehmen, um bei den Jugendlichen Werbung für die attraktiven Lehrberufe und die guten Aufstiegsmöglichkeiten zu machen.

Nach den Ausführungen von SBV-Zentralvorstandsmitglied Heinz Ineichen zum Informationssystem Allianz Bau (ISAB), zum neuen Gesamtarbeitsvertrag und zum Masterplan «SBV-Berufsbildung 2030» berichtete Uris Baudirektor Roger Nager über die anstehenden Projekte im Hoch- und Tiefbau sowie über die zu erwartenden Herausforderungen.

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