Nicht nur Arbeitnehmer erhalten Geld

Ab 2013 müssen Selbstständige und Arbeitnehmer gleichgestellt werden. Für den Kanton Uri ergeben sich keine direkten finanziellen Auswirkungen.

Drucken
Teilen
An der Landratssession vom 21. Mai werden auch Kinder ein Thema sein. (Bild: Keystone)

An der Landratssession vom 21. Mai werden auch Kinder ein Thema sein. (Bild: Keystone)

Der Bund hat das Bundesgesetz über die Familienzulagen geändert. Ab 2013 haben die Selbstständigerwerbenden ausserhalb der Landwirtschaft Anspruch auf die gleichen Leistungen wie die Arbeitnehmer. Sie sind in jedem Fall aber auch beitragspflichtig. Die Revision auf Bundesebene bedingt nun eine Anpassung des kantonalen Gesetzes über die Familienzulagen. Der Landrat wird anlässlich der Session vom 21. Mai darüber befinden. Das letzte Wort hat dann das Urner Volk im November 2012 an der Urne.

Keine finanziellen Konsequenzen

In Uri sollen die Selbstständigerwerbenden keine Solidargemeinschaft mit den Arbeitgebern bilden und sich auch nicht an einem Lastenausgleich beteiligen. «Die Unterstellung der Selbstständigerwerbenden unter die Familienzulagenordnung hat direkt keine finanziellen Auswirkungen auf den Kanton», schreibt der Regierungsrat.

Bruno Arnold

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Urner Zeitung oder als Abonnent/in kostenlos im E-Paper.