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Ringen: Niederlage nach Auf und Ab

Die Schattdorfer müssen eine Niederlage gegen Freiamt einstecken. Nur die Routiniers konnten überzeugen. In der Pause konnte ein Blick in eine fremde Sporart geworfen werden.
Karateka Alessia Lao gab in der Pause Einblicke in ihr Sportlerleben. Hier mit David Annen, Marketingchef der RR Schattdorf. (Bild: PD)

Karateka Alessia Lao gab in der Pause Einblicke in ihr Sportlerleben. Hier mit David Annen, Marketingchef der RR Schattdorf. (Bild: PD)

Die in der Vorrunde noch gut kämpfenden Schattdorfer Ringer mussten in der Rückrunde um das vorzeitige Saisonende mit dem 5. Platz kämpfen, um nicht in die Abstiegsrunde gehen zu müssen.

Ärgerliche Niederlagen und Verletzungspech setzten der Ringerriege Schattdorf (RRS) in den letzten Wochen zu. Gegen das zweitplatzierte Freiamt vermochten nur die Routiniers Simon Gerig, Nicolas Christen und Michael Jauch zu überzeugen.

15-jährige Weltmeisterin im Karate zu Gast

Der Kampf zwischen dem Schattdorfer Thomas Epp und Nils Leutert war lange ausgeglichen. Erst gegen Kampfende gelang es Epp zu punkten. Dennoch dominierte Leutert das Kampfgeschehen und entschied den Fight mit 7 zu 3 Punkten für sich. Elias Kempf traf auf Jeremy Vollenweider. Beide sind ausgewiesene Schwinger, wodurch sich das Duell als sehr ausgeglichen erwies.

In der Pause lag Kempf mit 0 zu 4 Punkten im Rückstand, doch ihm gelangen noch die Anschlusspunkte zum 2 zu 4. Simon Gerig nutzte jede Möglichkeit zum Punkten gegen Nino Leutert aus und dominierte das Kampfgeschehen. Er sicherte sich einen 6-zu-1-Punkte-Sieg. Michael Jauch wollte an seinen Vorrundensieg gegen Adrian Wetzstein anknüpfen und ging abgeklärt ans Werk. Er hatte von Beginn an das Kampfgeschehen in den Händen und punktete Wetzstein souverän aus (16:0).

Ausgelöst durch passives Verhalten von Sven Gamma löste sich eine grosse Punktewelle von Randy Vock aus dem Freiamt aus. Gamma bewies jedoch Aufmerksamkeit und rettete sich aus einer misslichen Lage und verkürzte zum 2 zu 11. Diesen Punktestand konnte Gamma jedoch nicht mehr weiter ausbauen und Vock zog mit 17 zu 2 davon.

Karateka beantwortet Fragen

Mit einer hauchdünnen Führung von 10 zu 9 Punkten ging Schattdorf in die Pause. Da wartete Alessia Lao und beantwortete Fragen. Die Karateka darf sich mit ihren 15 Jahren bereits als Weltmeisterin und dreifache Europameisterin betiteln. Sie gab mit ihrer sympathischen und offenen Art Auskunft über ihr Sportlerleben und bot somit Einblick in das Karate einer mit dem Ringen nah verwandten Sportart.

Magomed Ayskhanov sicherte sich gegen den Schattdorfer Luca Kempf den siebten Sieg in dieser Saison. Luca Lussi wurde gegen Michael Bucher aus dem Freiamt sogleich in die Defensiv-Rolle gedrängt. Bucher machte von Beginn an Druck und zog immer mehr davon. Nach rund eineinhalb Minuten stand es bereits 0 zu 16 Punkte und Lussi musste sich geschlagen geben.

Souverän bewies Nicolas Christen gegen Joel Meier seine gute Form. Er dominierte von Beginn an. Durch technische Überlegenheit ging Christen frühzeitig als Sieger von der Matte (16:0). Pascal Strebel (Freiamt), der Olympiateilnehmer von London, war klar in der Favoritenrolle. Strebel wurde seiner Rolle gerecht und besiegte Mateo Dodos mit 15 zu 0 Punkten.

Alles entscheidende Duell gegen Hergiswil

Da beide Walliser Verstärkungen ihre Dienste für die Urner nicht wahrnehmen konnten, stellten die Schattdorfer mit Benjamin Gander einen Neuling aus der eigenen Reihe in der höchsten Liga auf. Gander musste gegen den erfahrenen Nico Küng antreten. Doch Gander, der sonst in der zweiten Mannschaft ringt, gelang es dem routinierten Freiämter sogar zwei Punkte zum 18-zu-2-Punktestand abzunehmen.

Mit den technischen Über- und Unterlegenheiten führte dies zur klaren 15-zu-25-Punkten-Niederlage für Schattdorf. Der Fokus für die Urner liegt nun darauf, aus dem kampffreien Wochenende nächste Woche Profit zu schlagen und dann am 17. November wieder fokussiert auf die Matte zurückzukehren. Auswärts gegen Hergiswil startet um 20 Uhr das Duell, das darüber entscheidet, ob sich die RRS den fünften Platz sichern und sich somit vor der Abstiegsrunde retten kann. Klar ist, dass die Hergiswiler alles in die Waagschale werfen werden, um den Urnern noch ein Bein stellen zu können. Doch auch die Urner haben noch Biss und liessen bereits mehr als einmal in dieser Saison die Stierhörner zustechen. (pd/ml)

Tabelle: 1. Willisau Lions; 2. RS Freiamt; 3. RS Kriessern; 4. RR Einsiedeln; 5. RR Schattdorf; 6. RR Hergiswil.

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