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Nur einer nicht gewählt

Landammann Seit 1888 ist es erst einmal vorgekommen, dass eine als Landammann vorgeschlagene Person nicht gewählt wurde. 1958 musste Peter Tresch (FDP, Silenen) diese Schmach erdulden. In seinem 2003 erschienenen Buch «Strube Zeiten» beschreibt der Altdorfer Historiker Stefan Fryberg die Vorgeschichte, die zu dieser Nichtwahl führte, wie folgt: «Peter Tresch hatte von den SBB 75000 Franken als Entgelt für zu niedrige Wasserrechtsgebühren erhalten. Die SBB wollen diese nachträgliche Vergütung nicht an die grosse Glocke hängen, um nicht Begehren anderer, ebenfalls benachteiligter Gemeinden auf dem Tisch zu haben. Wohl auf Anraten der SBB gibt Regierungsrat Tresch das Geld als persönliches Geschenk seiner Wohngemeinde Amsteg weiter und lässt sich als Wohl­täter feiern. Die Machenschaften werden ruchbar, eine Untersuchungskommission wird eingesetzt. Bald beschäftigt sich auch die nationale Presse mit dem Fall Tresch. Mehrheitlich sind die zum Teil bissigen Kommentare der Meinung, Tresch müsse als Regierungsrat zurücktreten.»

Die FDP schlug ihn trotzdem als neuen Landammann vor. Die katholisch-konservative Volkspartei nominierte «aus Sorge um die Ehre und das Ansehen Uris» den amtierenden Landammann Ludwig Danioth, Andermatt, ­erneut für das höchste Amt im Kanton. Das Resultat fiel für ­Landesstatthalter Peter Tresch vernichtend aus. Er erhielt 1563 Stimmen. Ludwig Danioth gewann in allen Gemeinden und kam auf 4304 Stimmen.» (bar)

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