OBERGERICHT URI: Der Bar-Chef beteuert erneut seine Unschuld

Eine Faust, die ein Erstfelder Nachtklubbesitzer einem Anwalt ins Gesicht geschlagen haben soll, beschäftigt das Gericht abermals.

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(Symbolbild Dave Schläpfer/Zisch)

(Symbolbild Dave Schläpfer/Zisch)

Staatsanwalt und Zivilkläger waren an der Verhandlung vor dem Urner Obergericht vom (gestrigen) Mittwoch nicht anwesend. Dafür nutzten der Verteidiger und der Angeklagte die Gelegenheit, um nochmals ihre Sicht der Dinge darzulegen. «Ich war es nicht», beteuerte der Erstfelder Nightbar-Geschäftsführer I. W. Er bestritt damit einen Faustschlag, den er einem Anwalt versetzt haben soll. «Daher kann ich eine Verurteilung nicht hinnehmen.»

Das Landgericht Uri hatte den Mann der einfachen Körperverletzung schuldig gesprochen, das Obergericht diesen jedoch freigesprochen. Das Bundesgericht hat nun aber verlangt, dass das Obergericht die Sache neu beurteilt. Es erachtet die Beweiswürdigung nach der Maxime «Im Zweifel für den Angeklagten» als willkürlich. Es kritisiert auch die Auffassung, wonach «nicht zu unterdrückende Zweifel» daran bestünden, dass der Nachtklubbesitzer die Tat begangen habe.

Markus Zwyssig

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Urner Zeitung.