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OBERGERICHT URI: Verteidiger kritisiert Urner Landgericht

Seit gestern steht Ignaz W. vor dem Obergericht Uri. Sein Verteidiger fordert einen Freispruch und bringt neue Aspekte ins Spiel.
Bruno Arnold
Der Erstfelder Barbetreiber Ignaz W. auf seinem Weg zur Berufungsverhandlung vor dem Obergericht Uri. (Archivbild Urs Hanhart / Neue UZ)

Der Erstfelder Barbetreiber Ignaz W. auf seinem Weg zur Berufungsverhandlung vor dem Obergericht Uri. (Archivbild Urs Hanhart / Neue UZ)

bar. Gestern begann vor dem Obergericht Uri die mündliche Berufungsverhandlung gegen den Erstfelder Barbetreiber Ignaz W. betreffend versuchter Tötung eventuell Gefährdung des Lebens und versuchten Mords in Mittäterschaft. Linus Jaeggi, der Verteidiger von Ignaz W., plädierte in beiden Anklagepunkten für einen Freispruch seines Mandanten. «Im Verfahren gegen Ignaz W. ist viel schief gelaufen», betonte Jaeggi in seinem fast fünfstündigen Plädoyer. Ignaz W. wurde in den Medien vorschnell vorverurteilt und galt in Uri als Staatsfeind Nummer eins. Nach dem Motto ‹Endlich hat man ihn!› wurde weder nach links noch nach rechts geschaut. Das Landgericht wollte einem vorgefassten Urteil nicht widersprechen. Was nicht passte, wurde passend gemacht», so Jaeggi.

Novum für Kriminalgeschichte

Jaeggi ging mit der Beweiswürdigung des Landgerichts hart ins Gericht: «In der Begründung wimmelt es von Spekulationen sowie von willkürlichen und zum Teil abenteuerlichen Begründungen.» Unter anderem habe in erster Linie «angeblich auf der abgefeuerten Patronenhülse gefundene DNA» zur Verurteilung geführt. «In der Schweizer Kriminalgeschichte ist aber bis anhin noch bei keinem einzigen Fall brauchbare DNA auf einer verschossenen Hülse gefunden worden», so der Pflichtverteidiger. Dies lasse auch die Beweisführung des Landgerichts im Zusammenhang mit der Tatwaffe in einem anderen Licht erscheinen.

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