Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

OBERGERICHT: Zu Unrecht IV kassiert

Fünf Jahre lang hat eine Frau fälschlicherweise eine IV-Rente bezogen. Sie wusste, dass ihr keine Rente zusteht. Nun muss sie die 113 026 Franken zurückzahlen.
Eine Frau bezog zu Unrecht IV (Symbolbild NZZ / Adrian Baer).

Eine Frau bezog zu Unrecht IV (Symbolbild NZZ / Adrian Baer).

AH. Eine Frau hat von August 2006 bis Juni 2011 fälschlicherweise eine Invalidenrente samt Ergänzungsleistungen erhalten. Der Betrag beläuft sich auf insgesamt 113'026 Franken. Jetzt muss sie der Invalidenversicherung das ganze Geld zurückzahlen.

Deutschkenntnisse schuld?

Die Frau beantragte, die Rückerstattung des Geldes zu erlassen – ohne Erfolg: Das Urner Obergericht lehnte den Antrag ab.

Die Frau hatte zwischen 1999 und 2006 rechtsmässig eine Viertelsrente von der IV bezogen. Diese wurde aber per Ende Februar 2006 aufgehoben. Dennoch erhielt sie fälschlicherweise ab August 2006 weiterhin Geld.

Die Frau behauptete, sie hätte nicht gewusst, dass sie das Geld unrechtmässig erhalten habe. Ihre Begründung: Sie spreche kaum Deutsch und hätte nichts verstanden. Diesen Einwand liess das Obergericht nicht gelten. Denn nachdem 2006 die rechtsmässige Rente aufgehoben worden war, beantragt sie eine neue Rente, was aber abgelehnt wurde.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.