ÖV: Auto AG Uri erhält neue Busse

Die Auto AG Uri hat ihr Linienangebot ausgebaut. Jetzt stockt sie auch ihren Fahrzeugpark auf – mit zwei modernen Midibussen.

Paul Gwerder
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Die neuen Midibusse wurden auf die Namen Seedorf (links) und Bürglen (rechts) getauft. (Bild Paul Gwerder)

Die neuen Midibusse wurden auf die Namen Seedorf (links) und Bürglen (rechts) getauft. (Bild Paul Gwerder)

Paul Gwerder

Seit der Einführung der Linie 4 zwischen Seedorf, Bahnhof Altdorf, Attinghausen und Schattdorf/Rossgiessen hatte die Auto AG Uri (AAGU) zu wenig Fahrzeuge. Der Unterbestand wurde unter anderem durch Mietfahrzeuge überbrückt. Jetzt hat die AAGU zwei moderne Midibusse erhalten. Die Fahrzeuge «Seedorf» und «Bürglen» von der Firma Hess wurden gestern feierlich entgegengenommen. «Es passiert bei einem kleinen Unternehmen wie der AAGU nicht sehr oft, dass neue Fahrzeuge in Betrieb genommen werden», sagte Geschäftsführer Michael Roost. Die Busse der AAGU stehen rund 10 bis 15 Jahre im Einsatz und legen in dieser Zeit zwischen 700 000 und 1,2 Millionen Kilometer zurück. «Im Schnitt sind so pro Jahr ungefähr zwei neue Fahrzeuge zu beschaffen, erklärte Roost. «Die zwei neuen Midibusse bilden aber keine Ersatzbeschaffung alter Fahrzeuge, sondern sind eine Aufstockung aufgrund unseres Angebotsausbaus.» Die 9,5 Meter langen Midibusse verfügen über die gleiche Technik wie die grösseren Busse (12 Meter), können aber dank ihrer Wendigkeit und den kräftigen Motoren auch problemlos als Postersatz nach Isenthal, Bristen oder Gurtnellen Dorf fahren. Im Gegensatz zu den bisherigen zwei Midi­bussen aus dem Jahr 2013 erfüllen sie die strengste Abgasgüteklasse.

Zeit für Elektrobus noch nicht reif

Vor gut einem Jahr hat die AAGU während rund dreier Monate einen batteriebetriebenen Elektrobus eingesetzt, um mit diesem zukunftsweisenden Fahrzeug wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Dabei soll es aber vorerst bleiben. «Obschon die Zukunft der Elektromobilität gehört, ist für uns die Zeit aus mannigfaltigen Gründen noch nicht reif, jetzt und heute in grösserem Umfang auf Elektrizität umzustellen», sagte Michael Roost.