ÖV wird ab dem 11. Mai wieder hochgefahren

Beim Lage-Rapport hat der Urner Kantonale Führungsstab über die schrittweise Öffnung des ÖV und das Schutzkonzept für obligatorische Schulen entschieden.

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(pd/jb)

Der Urner Kantonale Führungsstab (Kafur) hat sich heute zum Lage-Rapport getroffen. Bis heute wurden im Kanton Uri 91 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Zurzeit sind zwei Personen hospitalisiert, 72 Personen gelten als geheilt. Bisher sind sechs Urner gestorben, die positiv getestet wurden. Dies geht aus einer Mitteilung des Kafur hervor.

Ab dem 11. Mai bauen die Transportunternehmen des öffentlichen Verkehrs ihr Angebot wieder deutlich aus: Bei der Auto AG Uri und Postauto gilt wieder der normale Fahrplan. Auch das Angebot für die obligatorischen Schulen wird wieder in Betrieb genommen. Die Ortsverkehr-Angebote (zum Beispiel City- und Ortsbus) fahren ab dem 16. Mai wieder gemäss Fahrplan. Weiterhin eingestellt bleiben der Nachtbus Uri sowie die späten Tellbus-Abendverbindungen am Wochenende. Die  Kunden werden aufgefordert, möglichst nicht während der Pendlerzeiten zu reisen und auf schwächer frequentierte Verbindungen auszuweichen. Das Bundesamt für Verkehr, die SBB und Postauto haben ein Schutzkonzept für die gesamte Branche erstellt, das als Grundlage für die Öffnungsschritte dient. Auch im öffentlichen Verkehr sind die Abstandsregeln nach Möglichkeit zu wahren. So sorgen die Transportunternehmen, wo dies sinnvoll ist, für Abstandsmarkierungen. Der Kafur ist gemäss der Mitteilung mit den Transportunternehmen in Kontakt, um das Angebot möglichst reibungslos wieder hochfahren zu können.

Schutzkonzept für Schulen wurde veröffentlicht

Auch das kantonale Schutzkonzept zur Wiederöffnung der obligatorischen Schulen wurde von der Kafur zur Kenntnis genommen. Dabei wurden folgende Massnahmen festgelegt:

  • Der Kontakt zu gefährdeten Personen soll gemieden werden
  • Kinder sollen kein Essen und keine Getränke teilen
  • Erwachsene Personen, die nicht im Schulbetrieb involviert sind (u. a. Eltern), sollen das Schulareal meiden
  • Alle Personen auf dem Schulareal sollen die Hygieneregeln einhalten 
  • Kinder sollen nur in Ausnahmefällen Desinfektionsmittel verwenden, stattdessen wird auf Flüssigseifenspender und Einmalhandtücher gesetzt
  • Nach jeder Schulstunde soll ausgiebig gelüftet werden
  • Masken sollen für Personen, die Symptome zeigen, zur Verfügung stehen
  • Eine Berücksichtigung des Schulwegs und des Verhaltens auf dem Pausenplatz soll erst ab der Oberstufe stattfinden
  • Gefährdete Schüler und Lehrer bleiben vorerst zu Hause (Fernunterricht und Homeoffice)
  • Bezüglich Quarantänemassnahmen gelten die Vorschriften des Bundesamts für Gesundheit

Auf www.ur.ch/coronavirus sind die Schutzkonzepte für ÖV und Bildung zu finden.