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Urner Feuerwehroffiziere proben für den Ernstfall

Rund 70 Feuerwehroffiziere haben sich im Zivilschutzausbildungszentrum in Erstfeld weitergebildet. Die Theorie wurde praktisch aufgefrischt.
Die Feuerwehroffiziere hörten den Erklärungen des Instruktors aufmerksam zu. (Bild: PD)

Die Feuerwehroffiziere hörten den Erklärungen des Instruktors aufmerksam zu. (Bild: PD)

(pz) Der Feuerwehrverband Uri organisierte vom 24. bis am 26. September einen ganztägigen Weiterbildungskurs für Feuerwehroffiziere der Urner Feuerwehren auf dem Zivilschutzausbildungszentrum Krump in Erstfeld. Die Ausbildung dauerte von 7.30 bis 17 Uhr. Die rund 70 Feuerwehroffiziere haben ihr Führungs- und Fachwissen aufgefrischt und erweitert. Diese Ausbildung ist nötig, damit Ernsteinsätze erfolgreich und effizient bewältigt werden können.

Die Instruktoren Stefan Baumann, Jörg Huggenberger, Franz Exer, Josef Kägi und Heinz Bissig moderierten und führten die Kursteilnehmer durch die verschiedenen Lektionen. Unterstützt wurden sie vom Feuerwehrinspektor Stefan Dahinden sowie dem Kurskommandanten Stefan Tresch.

Anhand von verschiedenen vorbereiteten Szenarien und Themenblöcken konnten sie ihr Wissen auffrischen, erweitern und in praktischen Übungen anwenden. Um die sechs wichtigen Absprachepunkte bei einem Grossereignis üben zu können, wurde ein Unfall mit einem Reisebus mit mehreren verletzten Personen geschildert. Einer der Feuerwehroffiziere wurde als Einsatzleiter Feuerwehr bestimmt, und musste dann mit den Partnerorganisationen, der Polizei und der Sanität, die folgenden sechs Punkte absprechen und definieren: Patientensammelstelle, Sanitätshilfestelle, Rettungsachse, Standort Einsatzleiter, Sammelstelle Unverletzte und der Warteraum. Diese Absprachepunkte sollten möglichst schnell definiert werden, um die herannahenden zusätzlichen Einsatzkräfte auf dem Schadenplatz genau platzieren zu können.

Bei einer Evakuation richtig reagieren können

Bei der Lektion «Alternative Antriebstechniken bei Fahrzeugen» wurden den Teilnehmern verschiedene Hilfsmittel und Erkennungsmerkmale bei solchen Fahrzeugen aufgezeigt. Dies soll bei einem Verkehrsunfall oder Brand helfen – unter Einhaltung der eigenen Sicherheit – richtig reagieren zu können.

Ein weiterer Themenblock war Evakuation. In Gruppen mussten sie erarbeiten, was eine Evakuation beinhaltet und was beachtet werden muss im Ereignisfall. Ebenfalls wurden die vorhandenen Unterlagen des kantonalen Kommandantenordners thematisiert, damit der Einsatzleiter im Ereignisfall diese Hilfsmittel und Unterlagen kennt und richtig einsetzen kann. In der Lektion «Methodik Didaktik» wurden die Leitsätze des neuen Handbuches des FKS (Feuerwehr Koordination Schweiz) besprochen und umgesetzt. Der Feuerwehrverband Uri ist überzeugt, mit diesem Weiterbildungskurs den Feuerwehroffizieren das nötige Rüstzeug und Fachkompetenz, für die Einsatzleitung bei einem Ereignis vermittelt zu haben.

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