Olympia: Mit reichlich Doping ins Ziel

Der Rudenzpark in Flüelen hat sich in ein olympisches Dorf verwandelt. Mangels Schnee zeigten sich die Organisatoren erfinderisch.

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Einmarsch der Chinesen zu den Olympischen Spielen. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)

Einmarsch der Chinesen zu den Olympischen Spielen. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)

Die Bobfahrer aus Jamaika waren da, die Skifahrer aus der Schweiz, die Delegationen aus China und den USA. Ihre Landesfahnen wehten im Wind, als gestern im Flüeler Rudenzpark die Olympischen Spiele feierlich eröffnet wurden.

Olympisches Spektakel im Park des Schloss Rudenz. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)
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Michèle Ferrario an der Dorffasnacht in Flüelen. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)
Die Olympiateilnahmer beim Bierhumpen-Stemmen. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)
Einmarsch der US-Amerikaner zu den Olympischen Spielen. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)
Einmarsch der Chinesen zu den Olympischen Spielen. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)
Einmarsch der Italiener zu den Olympischen Spielen. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)
Einmarsch der Schweizer zu den Olympischen Spielen. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)
Olympisches Spektakel im Park des Schloss Rudenz. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)
Die Flüeler Katzenmusik. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)
Die Flüeler Katzenmusik. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)
Die Flüeler Katzenmusik. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)
Olympisches Spektakel im Park des Schloss Rudenz. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)

Olympisches Spektakel im Park des Schloss Rudenz. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)

Weil es an Schnee fehlte, mussten die Organisatoren kurzerhand neue Disziplinen zulassen: Im iPodlen ging es darum, durch die Luft fliegende Eier mit einer Pfanne zu zerschlagen. Beim olympischen Triathlon wetteiferten die Athleten im Büchsenwerfen, Gras-Langlauf und Kirschsteinspucken. Und beim Masskrugstemmen dominier- ten – wie könnte es anders sein – die bayrischen Sportler.

Russis Goldmenü

Daneben bevölkerten Gewichtsheber, Frisbee-Werfer und Bogenschützen das olympische Dorf im Rudenzpark. Die Griechen, die das Olympiafeuer entzündeten, liessen sich als besonders faire Athleten feiern. «Wir leben den olympischen Gedanken und nehmen so viel Doping, dass wir bestimmt ins Ziel kommen», sagte ihr Sprecher. Doch Doping war eigentlich gar nicht nötig. Zur Stärkung konnten die Athleten einen feinen Risotto geniessen. Oder sie zogen sich auf einen Trunk ins Schweizer Chalet zurück. Auch die Flüeler Beizen verwöhnten die Sportler mit Speis und Trank. Auf der Karte stand unter anderem das Bernhard-Russi-Goldmenü. Genau das richtige Essen für Olympiasieger.

Sven Aregger