Onlineplattform soll Urner Einsatzkräfte bei Naturgefahren unterstützen

Abrufbar sind auf der Seite etwa Notfalldokumente, Kamerabilder und hydrometrische Daten. Die Baudirektion Uri will damit Hilfe bei der Ereignisbewältigung bieten.

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So präsentiert sich die Startseite der neuen Onlineplattform «Notfallplanung Naturgefahren».

So präsentiert sich die Startseite der neuen Onlineplattform «Notfallplanung Naturgefahren».

Bild: Baudirektion Uri

(ml) Die Baudirektion Uri hat eine Onlineplattform geschaffen, um bei Naturgefahren schnell und effektiv reagieren zu können. Denn diese seien im Kanton Uri allgegenwärtig, wie die Behörden in einer Mitteilung schreiben. Die Plattform soll die Einsatzkräfte bei der Bewältigung von Naturereignissen unterstützen und steht allen kantonalen Instanzen, Gemeinde- und Betriebsfeuerwehren sowie Gemeindeführungsstäben zur Verfügung.

Es sind alle Dokumente der Notfallplanungen Naturgefahren abrufbar. Zudem können Nutzerinnen und Nutzer diese herunterladen. Weiter sind Kamerabilder von neuralgischen Gewässerstellen sowie Hydro- und Meteodaten diverser Messstationen, die aktuelle Daten und Informationen wie Niederschlags- und Abflussmengen sowie Pegelstände verfügbar.

Alle bisherigen Hilfsmittel werden abgelöst

Entwickelt wurde die Webapplikation von der Baudirektion in Zusammenarbeit mit der Urner Firma Remec AG. Sie kann via Smartphone, Tablet oder PC genutzt werden und löst gemäss Mitteilung alle bisherigen von der Baudirektion zur Verfügung gestellten Hilfsmittel ab. «Zur Unterstützung bei der Ereignisbewältigung von Naturgefahren haben wir uns für eine passwortgeschützte Onlineplattform entschieden», lässt sich Oliver Indergand, Projektleiter Abteilung Infrastruktur beim Amt für Tiefbau und zuständig für die Notfallplanung, in der Mitteilung zitieren.

Die Baudirektion Uri hat seit dem Hochwasserereignis von 2005 laufend in die Erarbeitung der Notfallplanungen und die Notfallschulung der involvierten Stellen investiert.

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