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Die Oper auf dem Rütli wird erneut verschoben

Weil noch immer 1,5 Millionen Franken fehlen, kann die Oper «Wilhelm Tell» nicht wie geplant 2019 aufgeführt werden. Die Organisatoren hoffen, das Geld noch zusammenzubringen. Gespielt und gesungen wird frühestens 2020.
Markus Zwyssig
So soll die Spielstätte für die geplante Inszenierung auf dem Rütli dereinst aussehen. (Visualisierung: PD)

So soll die Spielstätte für die geplante Inszenierung auf dem Rütli dereinst aussehen. (Visualisierung: PD)

Fast 8 Millionen Franken brauchen die Organisatoren, um die Oper Wilhelm Tell aufs Rütli zu bringen. Ursprünglich war das ambitiöse Projekt bereits für 2016 geplant gewesen. In der Zwischenzeit ist es aber mehrmals verschoben worden. Der Vorverkauf war bereits lanciert, doch nun gibt es erneut einen Aufschub, wie die Organisatoren am Montag mitteilten.

Der Vorstand des Fördervereins Grand Opera Wilhelm Tell hat im Rahmen seiner letzten Vorstandssitzung entschieden, das Projekt 2019 noch nicht zu realisieren. 6,3 Millionen Franken sind inzwischen gesichert. Doch noch fehlen weitere 1,5 Millionen Franken. «Für diese Summe konnten interessierte Investoren zum gesetzten Termin noch keine Zusage abgeben», heisst es in der Mitteilung.

Qualität und reibungsloser Ablauf waren gefährdet

Bis zuletzt hätten die Verantwortlichen versucht, die Deckungslücke rechtzeitig zu schliessen, steht in der Mitteilung weiter. «Ein weiteres Hinauszögern der Entscheidung hätte jedoch die künstlerische Qualität und den organisatorisch reibungslosen Ablauf der Aufführung der Schweizer Nationaloper auf dem Rütli gefährdet.» Ermutigt von zahlreichen Persönlichkeiten, Stiftungen und von Investoren werde die Projektarbeit nun fortgesetzt.

Die Organisatoren sind zuversichtlich, dass die Grand Opera Wilhelm Tell zu einem späteren Zeitpunkt realisiert werden kann. «Der Vorstand bedauert diesen Entscheid und bedankt sich bei allen, die das Projekt bisher unterstützt haben, insbesondere auch für die Ermutigung, die Aufbauarbeit fortzusetzen», heisst es in der Mitteilung weiter. Die Oper wird nun frühestens 2020 auf dem Rütli zu sehen sein.

In vier Landessprachen gesungen

Gioachino Rossinis Oper «Wilhelm Tell» ist den Schweizern vor allem wegen der oft gespielten Ouvertüre und des Posthornmotivs bekannt. Jetzt soll sie an ihren Originalschauplatz, auf das Rütli, zurückkehren. Basierend auf dem französischen Original wird die Oper speziell für die Aufführung auf dem Rütli adaptiert. Gesungen wird in den vier Schweizer Landessprachen. Ein zentrales Anliegen des Opernprojektes ist es, die ganze Schweiz und das Rütli als Ort der Identifikation für den Ursprung und den Zusammenhalt der Eidgenossenschaft einzubringen. Daher soll das internationale Künstlerensemble im Rahmen einer landesweiten Casting Tour mit Sängern aus allen Sprachregionen verstärkt werden.

Rossini hat die Naturgewalten und die mythische Schweizer Landschaft in die Musik seiner Oper hinein komponiert. «Die elementare Kraft der Opernkunst wird in der Kulisse der Urschweizer Seen- und Berglandschaft erlebbar und in die unvergleichliche Naturkulisse des Rütlis eingebunden», schwärmen die Organisatoren über ihr Projekt.

Von Urs Althaus initiiert

Künstlerischer Leiter ist der österreichische Regisseur Andreas Winkler. Initiiert wurde das Vorhaben von Schauspieler und Buchautor Urs Althaus. Bereits 2004 war das Rütli Austragungsort für ein ambitioniertes Projekt. Zum 200. Jubiläum des Bühnenklassikers führte damals das Deutsche Nationaltheater Weimar Friedrich Schillers «Wilhelm Tell» auf.

Von den Organisatoren der Oper auf dem Rütli war gestern niemand für eine Stellungnahme erreichbar. (MZ)

Ticketverkauf geht weiter – Rückerstattung möglich

Der Ticketverkauf wird auch für den neuen Aufführungs-Zyklus über Starticket abgewickelt. Die Tickets behalten ihre Gültigkeit oder werden zurückgenommen. Die neuen Austragungsdaten werden sobald verfügbar von Starticket aufgeschaltet. Bei Anliegen bezüglich Rückerstattung und/oder Ticketverkauf soll man sich gemäss den Veranstaltern per E-Mail an Starticket wenden.

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