OPTOTUNE: Ein Urner entwickelt Zoom für Handys

Die Erfindung eines Urners könnte die Qualität von Handyfotos schlagartig verbessern. Der 29-jährige Manuel Aschwanden hat eine Linse entwickelt, mit der Handykameras künftig auch «zoomen» können.

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Im Optotune-Labor in Dübendorf: David Niederer, Dr. Manuel Aschwanden und Mark Blum, von links. (Bild Adrian Baer/Neue LZ)

Im Optotune-Labor in Dübendorf: David Niederer, Dr. Manuel Aschwanden und Mark Blum, von links. (Bild Adrian Baer/Neue LZ)

Die Linse von Aschwanden kann sich wie das menschliche Auge dehnen und zusammenziehen. Dies bezeichnet die «Neue Zürcher Zeitung» als revolutionär. Aschwanden und sein Partner Niederer haben die elektroaktiven Polymere - etwa künstliche Muskeln - mit einer Linse verbunden. Legt man nun elektrische Spannung an, so zieht sich die Linse zusammen oder dehnt sich aus; genauso wie beim menschlichen Auge.

Bisher konnte man diesen Fokus-Effekt nur künstlich erzeugen, wenn man mehrere Linsen gegeneinander verschoben hat, beispielsweise bei einem Objektiv oder einem Fernrohr. Nun ist Aschwandens Einzellinse in der Lage, nah und fern scharfzustellen - das ganze optische Gerät ist dabei nicht grösser als ein paar Millimeter.

«Diese Technik lässt sich in vielen Bereichen anwenden», sagt Aschwanden: Mikroskope, Scheinwerfer oder eben Kameras. Optotune hat einen ganz besonderen Markt ins Visier genommen - die Mobiltelefone.

Angel Sanchez

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in am Freitag in der Neuen Urner Zeitung.