ORIENTIERUNG: Realp rüstet sich für Ankunft von Asylsuchenden

In Realp werden schon bald rund 80 bis 100 Asylsuchende einquartiert. Gestern wurde die Bevölkerung orientiert.

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Das ist der Eingang des neuen Asylzentrums in Realp. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)

Das ist der Eingang des neuen Asylzentrums in Realp. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)

Ab Montag 17. Juni, und während maximal sechs Monaten, werden in der Armee-Gebirgsunterkunft Schweig in Realp rund 80 bis 100 Asylsuchende einquartiert. «Es sind dies hauptsächlich junge Männer und unter Umständen einige wenige junge Frauen», erklärte Urs von Däniken vom Bundesamt für Migration bei der gestrigen Orientierung der Bevölkerung. Die Asylsuchenden dürften vor allem aus Eritrea, Afghanistan, Nord- und Schwarzafrika stammen. «Wir werden schauen, dass die Zusammensetzung möglichst wenig Zündstoff enthält», so von Däniken. «Mittlerweile wissen wir, wer sich mit wem verträgt und wer weniger.» Die Asylsuchenden sollen höchstens fünf Wochen in Realp verbringen und dort auf den Asylentscheid warten. Anschliessend erfolgt entweder die Zuweisung an die Kantone oder der Vollzug der Wegweisung.

Bild: Urs Hanhart / Neue UZ
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Strenge Hausordnung

Die in Realp Einquartierten werden von Mitarbeitern der Firma ORS Service AG betreut, wobei Beschäftigungsprogramme angeboten und nach Möglichkeit gemeinnützige Arbeiten erledigt werden. Für die Sicherheit der Asylsuchenden und der Bevölkerung oder auch das Respektieren der Hausordnung sind rund um die Uhr Mitarbeiter der Securitas verantwortlich. Die Bewohner dürfen das Zentrum von Montag bis Donnerstag (9 bis 17 Uhr) verlassen. Eine durchgehende Ausgangsbewilligung erhalten sie für die Zeit von Freitag, 9 Uhr, bis Sonntag, 17 Uhr.

Die Realper Bevölkerung stellte gestern nur einige wenige Fragen, die sich hauptsächlich um das Sicherheitsdispositiv handelten.

Bruno Arnold

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