Stiftung Papilio wird ausgezeichnet

Roland Baltermi, Leiter Gastronomie der Stiftung Papilio, ist von der Urner Gesundheitsförderung zertifiziert worden.

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Simone Abegg von der Gesundheitsförderung Uri überreicht Roland Baltermi, Leiter Gastronomie von «Papilio», das Zertifikat. (Bild: Paul Gwerder, Altdorf, 18. Mai 2019)

Simone Abegg von der Gesundheitsförderung Uri überreicht Roland Baltermi, Leiter Gastronomie von «Papilio», das Zertifikat. (Bild: Paul Gwerder, Altdorf, 18. Mai 2019)

Am Samstag trafen sich rund 30 Mütter und Väter sowie zahlreiche Mitarbeiter zum Elternkaffe in der Stiftung Papilio in Altdorf. Bei diesem Anlass nahm Simone Abegg, Programmleiterin Ernährung und Bewegung der Gesundheitsförderung Uri die Gelegenheit wahr, der Stiftung Papilio das Zertifikat «Fourchette verte-Ama terra» zu überreichen. Der Leiter der Gastronomie, Roland Baltermi, sowie Geschäftsführer Martin Huber freuten sich über diese Auszeichnung, welche nur Betriebe erhalten, die für eine gesunde und nachhaltige Ernährung besorgt sind.

Im Rahmen des Prozesses für die Zertifizierung wurde der Betrieb durch eine Ernährungsberaterin begleitet und überprüft. Und es fand danach sogar ein Testessen am Mittagstisch statt, an dem in der Regel 100 bis 120 Kinder von der Stiftung Papilio und der Altdorfer Schule teilnehmen. «Die Küchenmannschaft mit dem Leiter Roland Baltermi hat die ‹Prüfung› dank grossem Einsatz mit Bravour bestanden und sich diese Auszeichnung redlich verdient», betonte Simone Abegg.

Stiftungsratspräsidentin Marlies Rieder gratulierte Roland Baltermi persönlich: «Die Freude ist gross, dass wir dieses Zertifikat erhalten haben, und beweist, dass die Kinder hier eine gute Küche am Mittagstisch vorfinden.»

Der Familientisch als zentraler Treffpunkt

Unter dem Titel «Weniger Stress am Familientisch – ausgewogen und genussvoll essen mit Kindern» hielt Patrik Jauch, Teamleiter Ernährungsberatung des Kantonsspital Uri, ein Referat. Sehr wichtig für das Essverhalten der Kinder sind die Eltern, die als Vorbilder dienen. «Ein wichtiger Ort ist der Familientisch, denn dies ist der zentrale Treffpunkt der Kinder mit ihren Eltern, wo sie sich bis zu dreimal täglich treffen», erklärte der Fachmann. Und wie Jauch sagte, sollten nicht die Kinder der Chef am Tisch sein. «Ein Kind kann nicht beurteilen, welches Essen gut für ihn ist, sondern es isst nach dem Prinzip Lust.» Zum Abschluss gab der Experte folgenden Rat: «Am Tisch wird gegessen und im besten Fall noch miteinander gesprochen – Handys haben dort weder bei den Kindern noch den Erwachsenen etwas verloren.»