PASSFAHRTEN: Jetzt leben die Töfffahrer gefährlich

Für viele Töfffahrer sind die kurvigen Pässe ein Vergnügen. Aber: Die Gefahr fährt immer mit. Besonders, wenn das Gefühl für den Töff noch fehlt.

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Auf Urner Pässen (im Bild der Klausen) kommt es immer wieder zu Töffunfällen. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Auf Urner Pässen (im Bild der Klausen) kommt es immer wieder zu Töffunfällen. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Jetzt, da der Sommer naht, brausen die Töfffahrer wieder zu Tausenden über die Passstrassen. Doch: Der Fahrspass kann schnell zum Höllenritt werden. Wie für Jürgen Schubert. Der 30-jährige passionierte Töfffahrer verunglückte 2001 am Klausen tödlich. Schuberts Eltern gründeten eine Spendenaktion, um die Passstrasse sicherer zu machen. Der Kanton Uri hat mit dem gesammelten Geld Warnschilder angebracht, Fels bei Kurven abgetragen und Geländer erstellt. 

Fehlende Routine
Jürgen Schuberts tragischer Tod ist kein Einzelfall. Vier der fünf tödlichen Unfälle in Uri ereigneten sich 2008 auf Pässen. Dreimal erwischte es Töfffahrer, einmal einen Töffli-Fahrer. Total verzeichnete die Urner Polizei im vergangenen Jahr 56 Unfälle mit Motorrädern, 43 Töfffahrer haben sich mitunter schwer verletzt.

Sven Aregger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.