PASSIVRAUCHEN: Rauchverbot: keine Hintertürchen mehr

Die Regierung sagt schwarz auf weiss, wie in Uri das Rauchverbot umgesetzt werden soll. Das Reglement bringt Klarheit und auch Verschärfungen.

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Ein Gast raucht ein Zigarette in einer Bar. (Archivbild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Ein Gast raucht ein Zigarette in einer Bar. (Archivbild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Ab dem 1. Mai ist das Rauchen schweizweit in allen geschlossenen Räumen, die öffentlich zugänglich sind oder mehreren Personen als Arbeitsplatz dienen, verboten. Die Urner Regierung hat per 1. Mai ein für Uri geltendes Reglement zum Schutz vor Passivrauchen erlassen. Es soll dazu dienen, die gesetzlichen Bestimmungen möglichst einfach und klar umzusetzen.

Gegenüber den bereits seit 1. September 2009 geltenden Bestimmungen ergeben sich durch das Inkrafttreten des neuen Bundesgesetzes im Kanton Uri wesentliche Verschärfungen: Die öffentlich zugänglichen Räume werden namentlich bezeichnet und die Anforderungen an Fumoirs werden restriktiver. Damit sind die in Uri verbreiteten Raucherclubs sind in Zukunft nicht mehr erlaubt. Vom Rauchverbot ausgenommen sind nur private Vereinsräume, die nicht mehr als einem Arbeitnehmer als Arbeitsplatz dienen.

Bruno Arnold

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Urner Zeitung.