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PASSJAGD: Der Luchsabschuss könnte das Patent kosten

Ein Luchs ist kein Fuchs. Diese Erfahrung machte ein Jäger in Andermatt, als er fälschlicherweise einen solchen erlegte.
Dieser Luchs tappte am 31. Januar 2009 in Isenthal in eine Fotofalle. (Archivbild pd)

Dieser Luchs tappte am 31. Januar 2009 in Isenthal in eine Fotofalle. (Archivbild pd)

Einem Jäger wird in der Regel eine gute Sehschärfe attestiert. Trotzdem erlegte ein Weidmann in der Nacht vom 7. auf den 8. Januar auf dem Gemeindegebiet von Andermatt fälschlicherweise einen Luchs statt einen Fuchs. Der Luchs ist in der Schweiz eine geschützte Tierart. Geschehen ist das «Malheur» auf der Passjagd, die noch bis Ende Februar dauert. Mit der Passjagd wird in Uri der Bestand von Füchsen, Mardern und Dachsen reguliert.

Nach Ansicht des Urner Jagdverwalters Josef Walker dürfte solch eine Verwechslung eigentlich nicht vorkommen. Walker hält dem Jäger allerdings zugute, dass dieser am Morgen darauf selber den Wildhüter informierte. Trotzdem: Gegen den Jäger musste eine Strafanzeige eingereicht werden. Eine allfällige Bestrafung liegt im Ermessen der Richter. Es könnte gar ein Patententzug drohen.

Daniel Regli

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Urner Zeitung.

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