PASSÖFFNUNGEN: Der Urner Baudirektor kontert die Kritik

Die Räumung des Klausenpasses wurde zu früh in Angriff genommen: Mit dieser Kritik sieht sich das Amt für Tiefbau Uri nach dem tödlichen Unfall vom vergangenen Dienstag konfrontiert.

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Schneeräumung auf der Klausenpassstrasse – aus Pietätsgründen wird vorderhand darauf verzichtet. (Archivbild Angel Sanchez/Neue UZ)

Schneeräumung auf der Klausenpassstrasse – aus Pietätsgründen wird vorderhand darauf verzichtet. (Archivbild Angel Sanchez/Neue UZ)

Baudirektor Markus Züst wehrt sich gegen diesen Vorwurf: «Die Situation auf der Klausen-Passstrasse präsentierte sich bei Aufnahme unserer Arbeiten genau gleich wie vor einem Jahr, einfach zeitlich gesehen rund zwei Wochen später.»

Verantwortlich sei grundsätzlich die Abteilung Betrieb Kantonsstrassen des Amts für Tiefbau. Der Entscheid zur Räumung falle aber immer auch aufgrund der Beurteilung durch die beauftragten Rottenmitglieder. «Sie kennen den Pass am besten. Auch haben sie den grössten Erfahrungsschatz.»

Aus Pietätsgründen werden die Arbeiten am Klausen vorübergehend eingestellt. Auf den anderen Passstrassen läuft die Räumung weiter.

Bruno Arnold

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Urner Zeitung.