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Patrick Jauch schlägt Cancellara

Bei «Chasing Cancellara» ging es darum, von Disentis nach Andermatt schneller zu pedalen als der Doppel- Olympiasieger. Neben dem Urner Patrick Jauch gelang diese nicht ganz einfache Aufgabe noch elf weiteren Fahrern.
Paul Gwerder
Dieses Jahr konnte niemand mehr dem Urner Patrick Jauch den Sieg streitig machen. (Bild: Paul Gwerder (Andermatt, 24. Juni 2018))

Dieses Jahr konnte niemand mehr dem Urner Patrick Jauch den Sieg streitig machen. (Bild: Paul Gwerder (Andermatt, 24. Juni 2018))

An der zweiten Austragung von «Chasing Cancellara» von Disentis nach Andermatt sind am Sonntag 70 Hobbyfahrer gegen Fabian Cancellara angetreten. Um 9.15 Uhr fiel bereits der Startschuss in Disentis. Genau 32,1 Kilometer und 900 Höhenmeter mussten auf der komplett abgesperrten Strecke absolviert werden.

Die «Chasing Cancellara» Serie fand im Jahr 2017 erstmals statt und bietet Hobby- und Breitensportlern eine perfekte Plattform. Es stellt sich dabei einzig die Frage: Wer schafft es, den ehemaligen Champion zu schlagen? Diesmal waren es 12 Fahrer.

Urner können Doppelsieg feiern

Einer, der es in diesem Jahr nochmals wissen wollte, war der letztjährige Zweite, Patrick Jauch, aus Seedorf. In diesem Jahr machte er alles richtig. Bei der Abzweigung von der Oberalpstrasse konnte er seine letzten drei Begleiter clever auf der Innenseite des Kreisels überholen und entschied schliesslich den Sprint knapp vor dem Erstfelder Luis Nogueira und dem Zürcher Martin Brunner für sich. Seine Siegerzeit war genau eine Stunde und 24 Sekunden. Rund drei Minuten nach Jauch kam schliesslich Fabian Cancellara ins Ziel.

«Bis Rueras war das Feld noch geschlossen zusammen gewesen», rekapitulierte Jauch nach dem Rennen. «Danach erhöhte ich das Tempo und es blieb nur noch eine kleine Spitzengruppe übrig, von denen aber Keiner die Führung so recht übernehmen wollte.» Deshalb habe er einen Kilometer vor der Passhöhe resolut angegriffen. Nur einem einzigen Fahrer gelang es, Jauch zu folgen. In dieser Konstellation ging es runter nach Andermatt. In den letzten Kehren vor dem Dorf schlossen noch zwei weitere Rennfahrer auf. «Ich wollte nicht schon wieder im Sprint wie im Vorjahr unterliegen und es gelang mir meine Gegner beim Kreisel zu überlisten», erzählt Jauch. «So konnte ich das Rennen glücklicherweise für mich entscheiden.» Der ehemalige Spitzen-Biker und Vater von zwei kleinen Kindern fährt heute nur noch «hobbymässig» Rad und ist damit voll zufrieden.

Fabian Cancellara ist zufrieden

«‹Chasing Cancellara› hat mir heute wieder grossen Spass gemacht und ich bin mega stolz, dass ich mit diesem Radrennen vielen Hobbyradfahrern eine grosse Freude machen kann», sagte Fabian Cancellara im Ziel. «Es ist schon speziell, wenn wir über einen gesperrten Pass ohne störende Motorräder und Autos fahren dürfen. Mein Ziel ist es, im nächsten Jahr wieder diesen Event zu organisieren und ich hoffe dabei, dass dann noch mehr Menschen zu diesem grossartigen Anlass kommen werden», so der Star.

Hinter «Chasing Cancellara» stecke die Idee, mit dem Olympiasieger Velo zu fahren und gleichzeitig das Rennfieber unter den Teilnehmern zum Ausbrechen zu bringen. Für den 17-jährigen Erstfelder Xeno Walker ein unvergesslicher Tag: «Es war für mich eine grosse Ehre, mit Fabian Cancellara und einer kleinen Gruppe mit dem Velo relativ gemütlich von Andermatt nach Disentis zum Start zu fahren. Ich durfte mich dabei sogar mit meinem grossen Idol unterhalten», schwärmt Walker.

Die drei schnellsten Velofahrer mit dem Doppelolymiasieger: (von links) Fabian Cancellara, Luis Nogueira, Patrick Jauch und Martin Brunner. (Bild: Paul Gwerder (Andermatt, 24. Juni 2018))

Die drei schnellsten Velofahrer mit dem Doppelolymiasieger: (von links) Fabian Cancellara, Luis Nogueira, Patrick Jauch und Martin Brunner. (Bild: Paul Gwerder (Andermatt, 24. Juni 2018))

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