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Pensionierter Lehrer springt ein

Franz Gehrig aus Andermatt ist zum neuen Präsidenten des Vereins Lehrerinnen und Lehrer Uri gewählt worden. Allerdings möchte er nur ein Jahr im Amt bleiben, weshalb die Suche nach einem Nachfolger läuft.
Urs Hanhart
Der abtretende Präsident Sepp Wipfli (rechts) gratuliert seinem Nachfolger Franz Gehrig zur Wahl. (Bild: Urs Hanhart, Altdorf, 24. September 2018)

Der abtretende Präsident Sepp Wipfli (rechts) gratuliert seinem Nachfolger Franz Gehrig zur Wahl. (Bild: Urs Hanhart, Altdorf, 24. September 2018)

Schon seit geraumer Zeit kämpft der Verein Lehrerinnen und Lehrer Uri (LUR) mit Personalnot. Er bekundet immer wieder grosse Mühe, Mitglieder zu finden, die bereit sind, sich in der Vereinsleitung zu engagieren. Nachdem Präsident Sepp Wipfli auf die 26. Delegiertenversammlung hin seine Demission eingereicht hatte, konnte trotz intensiver Bemühungen kein Nachfolger und keine Nachfolgerin gefunden werden.

Schliesslich musste im Juni 2018 sogar eine Findungskommission eingesetzt werden, um das LUR-Schiff vor dem Untergang zu bewahren. Diese Rettungsaktion ist erfolgreich verlaufen, wenn auch nicht so wie ursprünglich gedacht.

Lösung soll bis Weihnachten gefunden sein

Franz Gehrig, ein pensionierter Primarlehrer aus Andermatt, der selber besagter Findungskommission angehört hatte, erklärte sich bereit, als Nachfolger von Sepp Wipfli, das Präsidium für ein Jahr zu übernehmen. Seine Wahl erfolgte an der 26. DV, die am Montagabend in der Aula des BWZ Uri abgehalten wurde. Man hat also nur eine Kurzzeitlösung gefunden.

Wipfli betonte deshalb: «Wir sind weiterhin auf der Suche nach einer Lehrperson für das Präsidium. Und diese müssen wir bis zu den Weihnachtsferien gefunden haben, sonst wird es wieder sehr schwierig.» Die Delegierten seien jetzt besonders gefordert, entsprechende Gespräche mit Kollegen zu führen, damit der LUR seine Funktion aufrechterhalten könne. Der abtretende Vorsitzende gab zu bedenken: «Wenn es den LUR nicht mehr gäbe, entstünde ein grosses Vakuum. Es gäbe dann keine gemeinsame Lehrerstimme mehr in der politischen Landschaft. Die Bildungsfinanzen kämen bestimmt noch mehr unter Druck und unsere Rahmenbedingungen ebenfalls.» Das diene weder der Bildungs- und Kulturdirektion, den Schulleitungen noch den Lehrpersonen. «So weit darf es unter keinen Umständen kommen», so Wipfli.

Pensum der Leitung wird gefordert

Gehrig verriet nach seiner Wahl: «Präsident des LUR zu werden, war nie mein Ziel. Mir geht es darum, den Verein zu retten.» Nebst ihm wurden auch noch vier weitere Neue in die Vereinsleitung gewählt. Namentlich handelt es sich um Corsin Riedi, Sekundarlehrer in Andermatt, Isabelle Aschwanden, Sekundarlehrerin in Spiringen, Carla Hirtler, Sekundarlehrerin in Schattdorf, und Vanessa Weissen, Primarlehrerin in Altdorf. Sie alle stellten sich nur unter der Bedingung zu Verfügung, dass das Pensum der Vereinsleitung überdacht und reduziert wird.

Franz Gehrig: «Mir geht es darum, den Verein zu retten.»

Entsprechende Statuten- und Pflichtenheftanpassungen sollen – falls nötig – an der nächsten DV beantragt werden. Für weitere Amtszeit als Vereinsleitungsmitglied wurde Beatrice Gwerder wiedergewählt. Natalie Matter, Patricia Fuchs und Kevin Walker zogen sich aus der Vereinsleitung zurück. Sie wurden wie auch Sepp Wipfli, der den Verein vier Jahre geführt hatte, verabschiedet.

Verein besteht aus 564 Lehrpersonen

Ebenfalls verabschiedet wurden Erziehungsrat Kari Schuler und der langjährige Rechnungsrevisor Ueli Köchli. Künftig wird die Vereinsrechnung von Susan Philipp-Bossard (bisher) und Markus Imhof (neu) unter die Lupe genommen. Letztere weist übrigens für das Vereinsjahr 2017/18 positive Zahlen aus. Es konnte ein Gewinn von 3490 Franken verzeichnet werden. Für 2018/19 ist ein ähnlich hoher Einnahmenüberschuss budgetiert. Der Mitgliederbestand ist mit aktuell 564 Lehrpersonen konstant geblieben.

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