Pensionskasse Uri muss weiter sparen

Im Jahr 2010 konnte die Pensionskasse Uri ihren Deckungsgrad verbessern. Trotzdem besteht nach wie vor eine Unterdeckung. Die Kassenkommission hat nun Massnahmen beschlossen, um die Kasse weiter zu sanieren.

Drucken
Teilen

Die Pensionskasse Uri konnte sich im Jahr 2010 erholen, weil es auch auf den Finanzmärkten aufwärts ging. Zudem hätten auch die Sanierungsmassnahmen wie die höheren Zusatzbeiträge und die Minderverzinsung der Altersguthaben geholfen, wie die Kassenkommission Uri in einer Medienmitteilung schreibt. Der Deckungsgrad liegt per Ende November 2010 bei 97.8 Prozent (Ende 2009: 96.3 Prozent).

Weitere Massnahmen nötig
Trotz dieser Erholung ist der Deckungsgrad der Pensionskasse Uri nach wie vor ungenügend. Daher will die Kassenkommission gemäss der Pensionskassenverordnung weitere Sanierungsmassnahmen treffen. Für das Jahr 2011 werden die Sanierungsbeiträge auf 4 Prozent festgelegt (2010: 3 Prozent). Sie sind je zur Hälfte durch die Arbeitnehmer und Arbeitgeber zu tragen. Im Gegenzug entfallen die Teuerungsbeiträge. Als weitere Massnahme hat die Kassenkommission beschlossen, die Verzinsung der Altersguthaben für das Jahr 2011 auf 1.75 Prozent (2010: 1.5 Prozent) festzusetzen. Aufgrund der Minderverzinsung von 0.25 Prozentpunkten haben die Arbeitgebenden zusätzlich gesamthaft einen Sanierungsbeitrag von rund 500'000 Franken zu leisten. Wegen der Unterdeckung werden die Rentner und Rentnerinnen der Pensionskasse Uri für das kommende Jahr keinen Teuerungsausgleich erhalten. Allerdings war 2010 auch die Teuerung sehr gering. Diese Massnahmen sollen den Deckungsgrad um gut einen Prozentpunkt verbessern.

pd/das