Peter Mattli zum letzten Mal OK-Präsident

Am 21. Oktober geht die 75. Auflage des traditionellen Pistolen-Rütlischiessens über die Bühne. Am ältesten Historischen Pistolenschiessen der Schweiz beteiligen sich erneut über 900 Schützen.

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Der sportliche Wettkampf steht im Zentrum des 75. Historischen Pistolen-Rütlischiessens. (Bild: Georg Epp)

Der sportliche Wettkampf steht im Zentrum des 75. Historischen Pistolen-Rütlischiessens. (Bild: Georg Epp)

Bruno Geisser, OKP Peter Mattli, Ruth Odermatt, Sonja Schuler, Stefan Gamma, Hanspeter Schuler, Walter Gisler und Georg Epp (von links). Auf dem Bild fehlen Christian Simmen und Stefan Schuler (Bild: Georg Epp)

Bruno Geisser, OKP Peter Mattli, Ruth Odermatt, Sonja Schuler, Stefan Gamma, Hanspeter Schuler, Walter Gisler und Georg Epp (von links). Auf dem Bild fehlen Christian Simmen und Stefan Schuler (Bild: Georg Epp)

Das Interesse, am Historische Pistolenrütlischiessen teilzunehmen, ist nach wie vor gross. In 23 Ablösungen auf je 40 Rütlischeiben sind die Kapazitäten mit über 900 Schützen aber ausgeschöpft. Fünf Gastsektionen freuen sich erstmals dabei zu sein, es sind dies die SG Muri-Gümligen, Schiess Sport Davos, PC Gürbetal, PS Meggen und die Société de tir du corps de police Lausanne.

Im Auftrag der 5 Stammsektionen PS Altdorf-Erstfeld, PC Arth-Goldau, PC Beckenried, PC Engelberg und PS Stans zeichnen sich, wie schon die letzten 74 Jahre, die Pistolenschützen Altdorf-Erstfeld für die Organisation verantwortlich. OK-Präsident Peter Mattli, alt Landammann des Kantons Uri zählt erneut auf ein eigespieltes Helferteam, über 100 Funktionäre, unter ihnen auch 20 Warnerkinder bemühen sich um einen reibungslose Organisation des Grossanlasses. Peter Mattli, aber auch Vizepräsident Walter Gisler, Aktuarin Ruth Odermatt und Pressechef Georg Epp haben sich entschieden, nach langjährigem Engagement das OK nach dem Jubiläumsjahr zu verlassen. Mit Beat Arnold, dem Sicherheitsdirektor des Kantons Uri konnte die Lücke an der Spitze geschlossen werden. Man ist im OK optimistisch, dass auch die anderen Funktionen erneut mit fachkundigen Kräften neu besetzt werden können.

Kugelfangsystem hat sich bewährt

Im vergangenen Jahr wurde erstmals in künstliche, mobile Kugelfänge geschossen, das neue System hat sich bewährt. Es gelangen somit keine Schadstoffe mehr in die Rütliwiese. Nach dem grandiosen Jubiläumsfest vom 22. September mit über 1‘200 Schützen und Gästen in Brunnen und auf dem Rütli wird wieder der sportliche Teil im Zentrum stehen. Das spezielle und gelungene Jubiläum „150 Jahre Rütlischiessen 300m und 75 Jahre Pistolenrütlischiessen“ ohne Gewehr und ohne Pistole wird noch lange in Erinnerung bleiben. Das 50-Meter-Programm beinhaltet 15 Schuss auf die spezielle Rütlischeibe B5 und zwar 3 Schüsse Seriefeuer in 1 Minute, 6 Schüsse Seriefeuer in 2 Minuten und am Schluss 6 Schüsse Seriefeuer in 1 Minute. Einmal mehr ist die Spannung gross, wer die Sektions- oder Meisterbecher abholen wird und wer dieses Jahr die Rütlikrone erobern wird. An der farbenfrohen Schützengemeinde, die um 15.00 Uhr über die Bühne geht, werden die Geheimnisse gelüftet. Relativ gross ist auch die Liste von Verabschiedungen langjähriger Funktionäre oder die Ehrung verdienter Jubilare. Als Festredner konnte Kaspar Michel der Finanzdirektor des Kantons Schwyz gewonnen werden.

Georg Epp, Pressechef Pistolenrütlischiessen

Hinweis:
Wer mehr übers Historische Pistolenrütlischiessen wissen will, kann über die aktuelle Homepage www.ruetlischiessen.ch viele interessante Details abrufen.