Peter Tresch steigt ins Rennen um den Göschener Landratssitz

Der 59-jährige bisherige Landrat und ehemalige Landratspräsident Peter Tresch tritt offiziell für den zweiten Wahlgang am 19. April an.

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Peter Tresch will es nochmals wissen.

Peter Tresch will es nochmals wissen.

Bild: Paul Gwerder (20. Oktober 2018)

(pd/MZ) Der zweite Wahlgang für die Landratswahlen in Göschenen wird nötig, nachdem weder Soraya Sägesser von der Juso noch der parteilose Walter Baumann in der ersten Runde am Sonntag das absolute Mehr erreicht hatten.

«Leider hat sich herausgestellt, dass die von mir unterstützte Kandidatin Soraya Sägesser beim Göschener Stimmvolk wohl keine Chance hat», so Peter Tresch. Er habe die Kandidatur der 20-jährigen Juso-Angehörigen unterstützt, weil er überzeugt sei, dass dem Landrat mehr Frauen und vor allem auch jüngere Leute guttun würden. Peter Tresch: «Ich bin nach wie vor motiviert, Politik zu betreiben und im Landrat etwas zu bewegen».

Die FDP-Fraktion habe nach dem vergangenen Wahlsonntag einige gewichtige Abgänge von erfahrenen Landrätinnen und Landräten zu verzeichnen, heisst es in einer Mitteilung. Um so mehr findet es Tresch darum angebracht, wenn er sich als erfahrener und zupackender Politiker weiterhin im Urner Parlament für Göschenen und den ganzen Kanton Uri einsetzen kann. Er würde sich daher freuen, wenn ihm die Göschenerinnen und Göschener für die nächsten vier Jahre ihr Vertrauen als Landrat schenken würden.