Petition für zweite Gotthardröhre eingereicht

Ein Tessiner Komitee hat am Mittwoch in Bern die Petition «Für den Ausbau des Gotthard-Strassentunnels!» eingereicht. Die Petitionäre befürchten, dass sich die sanierungsbedingte Schliessung des Tunnels negativ auf die Tessiner Wirtschaft auswirken könnte.

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Mit der Gotthard-Kutsche sind sie gekommen: Ständerat Filippo Lombardi und weitere Tessiner Parlamentarier in Bern. (Bild: Keystone)

Mit der Gotthard-Kutsche sind sie gekommen: Ständerat Filippo Lombardi und weitere Tessiner Parlamentarier in Bern. (Bild: Keystone)

Über 20'000 Personen hätten die Petition unterschrieben, teilte das Komitee mit. Sie befürchten, dass sich die bevorstehende Tunnelschliessung für rund 900 Tage negativ auf den Handelsverkehr zwischen Nord und Süd auswirken und finanzielle Einbussen für alle Wirtschaftssektoren im Tessin haben könnte.

Die Petition fordert deshalb von Parlament und Bundesrat, «alle Massnahmen zu ergreifen», um die Unterbrechung der Autobahnverbindung Nord-Süd zu verhindern. Zudem plädiert sie für eine zweite, einspurig betriebene Röhre.

Das Komitee setzt sich vorwiegend aus bürgerlichen Tessiner Politikern und Gemeindepräsidenten zusammen. Im Co-Präsidium sitzen unter anderem die beiden Ständeräte Fabio Abate (FDP) und Filippo Lombardi (CVP).

sda