PFARRINSTALLATION: Erstfeld begrüsst neuen Pfarrer

Der ehemalige Pfarrer von Spiringen wirkt jetzt neu in Erstfeld. Das bringt ihn zurück zu seinem weltbekannten radfahrenden Maturakollegen.

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Der neue Pfarrer Viktor Hürlimann (links) zusammen mit Vizedekan Josef Zwyssig beim Festgottesdienst. (Bild Paul Gwerder)

Der neue Pfarrer Viktor Hürlimann (links) zusammen mit Vizedekan Josef Zwyssig beim Festgottesdienst. (Bild Paul Gwerder)

Euphorisch eröffnete Vizedekan Josef Zwyssig den feierlichen Gottesdienst am Kilbisonntag. «Freude herrscht in Erstfeld!», so Zwyssig. Er wurde von weiteren fünf Pfarrherren bei der Messfeier unterstützt, darunter auch Diakon Felix Zgraggen, welcher im Sackberg in Erstfeld aufgewachsen ist.

Die offizielle Pfarrinstallation wurde mit einem Ernennungsschreiben von Bischof Vitus Huonder eröffnet. Darin standen alle Pflichten und Rechte des neuen Pfarrers Viktor Hürlimann. Dieser sagte dazu: «Ich bin bereit!» Besonders helfen, so Hürlimann, wolle er mit Gotteshilfe den Menschen in Not.

Kastanienbaum für den Pfarrer
Katechetin Heidi Jauch überreichte dem neuen Pfarrer im Namen der Kirchgemeinde ein passendes Geschenk. Es war ein junger Baum, ein Edelkastanienbaum. «Früher galt der Kastanienbaum als Baum der Armen», so Heidi Jauch. «Die Früchte des Baumes haben manche Leute vor Hunger bewahrt. Dieser Baum wird bei Viktor Hürlimann Erinnerungen an den Zugersee wecken, wo er aufgewachsen ist.»

Auf Risis Spuren
Kirchenratspräsident Alberik Ziegler durfte im Pfarreizentrum die Bevölkerung zum Apéro begrüssen. In Spiringen, wo Viktor Hürlimann seit 1999 Pfarrer war, habe man nur Gutes gehört. «Er war dort sehr beliebt und genoss das Vertrauen des ganzen Dorfes.» Aber auch in Erstfeld hat sich Viktor Hürlimann bereits gut eingelebt. Viele Bewohner haben ihn schon öfters mit dem Velo und seinem roten Helm im Dorf herumdüsen sehen. Viktor Hürlimann ist 1968 geboren und hat zusammen mit Velorennfahrer Bruno Risi in Altdorf die Matura absolviert.

Paul Gwerder

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Urner Zeitung.