PFLEGE: Uri mit hoher Dichte an Heimplätzen

Längerfristig braucht es in Uri keine neuen Plätze in Betagtenheimen, auch weil ältere Menschen immer länger zu Hause gepflegt werden. Gegenwärtig ist aber der Andrang noch gross.

Markus Zwyssig
Drucken
Teilen
Senioren klopfen im «Rüttigarten» einen Jass. Heimplätze sind im Alters- und Pflegeheim in Schattdorf sehr begehrt. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)

Senioren klopfen im «Rüttigarten» einen Jass. Heimplätze sind im Alters- und Pflegeheim in Schattdorf sehr begehrt. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)

In Uri gibt es rund 580 Heimplätze. Damit ist der Bedarf langfristig abgedeckt. Das bestätigt Roland Hartmann, Sekretär der Gesundheitsdirektion, auf Anfrage. «Uri liegt mit seiner Dichte an Heimplätzen im Vergleich zu den anderen Zentralschweizer Kantonen an der Spitze», sagt Hartmann. «Dies erstaunt vor allem auch deshalb, weil die ambulante Pflege bei uns von der Spitex Uri sehr gut wahrgenommen wird.»

Kommt hinzu: Der Bedarf an Heimplätzen wird in den kommenden Jahren nicht zunehmen. «Der Trend, dass betagte Menschen später ins Alters- und Pflegeheim eintreten, wird sich wohl noch verstärken», glaubt Hartmann. Für zusätzliche Entlastung sorgen Alterswohnungen. Noch aber sind die meisten Urner Heime gut ausgelastet, wie eine Umfrage unserer Zeitung zeigt.

Korporation will kürzer treten

Die Korporation Uri will sich in Zukunft beim Alters- und Pflegeheim Rosenberg in Altdorf weniger stark engagieren. Der Engere Rat hat sich bereits eingehend Gedanken darüber gemacht. «Längerfristig streben wir eine Aufteilung in eine Betriebskommission und eine Immobilienkommission an», sagt Alois Arnold, Präsident der Korporation Uri. Die Idee: Beim Bereich Immobilien würde sich die Korporation Uri weiterhin beteiligen. Aus der Betriebskommission und damit aus der eigentlichen Führung des Heims möchte man sich hingegen verabschieden.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Urner Zeitung oder als AbonnentIn kostenlos im E-Paper.