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Pianistin von Weltformat spielt im Theater Uri

Virtuosin Nadejda Vlaeva spielt am Mittwoch Werke vonBeethoven, Schubert, Rameau und Liszt
Nadejda Vlaevas Musik wird auch in Uri zu Herzen gehen. (Bild: PD)

Nadejda Vlaevas Musik wird auch in Uri zu Herzen gehen. (Bild: PD)

Am kommenden Mittwoch, 16. Mai, kann ab 19 Uhr im Theater Uri eine echte «Sternstunde klassischer Klavierkunst» miterlebt werden. Im Rahmen der Reihe «Weltklassik am Klavier» spielt die in New York lebende Virtuosin Nadejda Vlaeva. Sie ist in Europa ein absoluter Geheimtipp, obwohl sie in der Fachwelt schon längst höchste Aufmerksamkeit geniesst und ihr Spiel gerne als «elektrisierend» beschrieben wird.

Ihr Programm «Meisterwerke – Don Juan und die Wanderer-Phantasie» umfasst Werke von Beethoven, Volkmann, Schubert, Rameau und Liszt. «Auf der Suche nach dem speziellen Geheimnis eines jeden Werkes, dringt Nadejda Vlaeva bis ins Innerste vor, verleiht den Stücken die schönsten Farben und Melodien und lässt sie ansteckend lebendig werden», heisst es in einer Konzertbeschreibung.

Uraufführungen und Grand Prix zählen zu Lebenslauf

Nadejda Vlaeva wurde als eine derjenigen ausserordentlichen Pianisten bezeichnet, auf die alle hoffen, sie aber selten sehen. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung schreibt: «Das geht zu Herzen!» und «wie sollte es denn anders als zu Herzen gehen, wenn Nadejda Vlaeva spielt.» Sie trat europaweit, in Asian und in Nordamerika als Solistin und mit renommierten Orchestern auf.

Als erste Künstlerin nahm die Klavierviruosin Nadejda Vlaeva die kompletten Bach-Transkriptionen von Camille Saint-Saëns auf (Hyperion), welche das BBC Music Magazine als «positivly stunning» bezeichnete. Sie erhielt den Grand Prix «Liszt» für ihre CD «Piano Music of Liszt». Erst vor kurzem entdeckte Werke der Komponisten Bortkiewicz and Drozdoff des 19. Jahrhunderts wurden von ihr in der Carnegie Zankel Hall uraufgeführt. Bei der EG-Konferenz arbeitete sie mit dem Geiger Joshua Bell zusammen.

Viele Leute kennen zahlreiche, wundervolle, klassische Musikstücke, und doch gibt es viele, die unbekannt sind aber mehr Aufmerksamkeit verdient hätten. Beethoven braucht keinerlei Einführung, und so waren auch seine 32 Variationen ein sofortiger Erfolg. Volkmann jedoch, auch wenn von Schumann, Liszt und Brahms sehr bewundert, geriet nach seinem Tod in Vergessenheit. «Seine Fantasia gleicht einem leidenschaftlichen Sturm mit zärtlichen Momenten», so die Beschreibung. Auch Schuberts Talent wurde erst nach seinem Tod entdeckt. Seine Wanderer-Phantasie ist ein monumentales Werk. Godowsky erhob die Klaviermusik zu neuen innovativen Höhen. Er liebte es zu transkribieren, so auch diese vier grossen, fantastischen Stücke von Rameau. Der berühmteste, ja Popstar unter den Komponisten, ist Liszt. Seine Don Juan Transkription gilt als grösste Opernfantasie. (red)

Hinweis

Das Konzert findet am 16. Mai um 19 Uhr im Theater Uri statt. Für Jugendliche bis 18 Jahre ist der Eintritt frei, für Studenten und Auszubildende kostet dieser 20 Franken, ansonsten 25. Tickets unter: www.theater-uri.ch.

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