PLANUNG: Uri braucht dringend neue Deponiestandorte

Weil in Uri Standorte für Deponien fehlen, nimmt die Regierung vorläufig unökologische Transporte in andere Kantone in Kauf.

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Unverschmutztes Aushubmaterial soll laut Urner Regierung nach Möglichkeit wiederverwertet werden. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Unverschmutztes Aushubmaterial soll laut Urner Regierung nach Möglichkeit wiederverwertet werden. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Uri fehlt es zunehmend an Deponieraum für unverschmutzten Aushub. Das weiss auch die Regierung. «Gewisse Mengen werden deshalb ausserhalb des Kantons deponiert», schreibt sie in ihrer Antwort auf eine Interpellation von Landrat Gusti Planzer (SVP, Bürglen).

Es sei aber auch «nicht möglich und erwünscht», dass Aushubmengen, wie sie bei Urner Grossprojekten anfielen, in Uri deponiert würden. «Sie sollen weitgehend wiederverwertet oder einer Verwertung ausserhalb des Kantons zugeführt werden.»

Die Regierung plant auch keine Sofortmassnahmen, um die laut Planzer «langen, vermeidbaren und ökologisch unvorteilhaften Transporte» an ausserkantonale Standorte zu vermeiden. Sie werde aber nächstens einen Strategieentscheid im Bereich der Deponien und Steinabbauvorhaben fällen. «Zurzeit laufen Abklärungen», heisst es in der Antwort.

Bruno Arnold

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Urner Zeitung.