PLANUNGS- UND BAUGESETZ: So sollen die Urner in Zukunft bauen

Das Urner Baurecht soll vereinheitlicht werden. Trotzdem verbleibe den Gemeinden ein erheblicher Spielraum, ist Heidi Z'graggen überzeugt.

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(Symbolbild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

(Symbolbild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Mit der Totalrevision des Baugesetzes wird das Bauen in Uri einheitlicher geregelt. «Heute zeigt sich», so Justizdirektorin Heidi Z'graggen, «dass die grosse Mehrheit der Gemeinden im Grundsatz gleiche, in Einzelheiten aber dennoch verschiedene Bauvorschriften kennen.» Das erschwere die Bautätigkeit und bedeute einen merklichen Wettbewerbsnachteil. Die Gesetzesrevision soll da Abhilfe schaffen.

Baubegriffe und Messweisen sollen harmonisiert und die Bauordnungen der Gemeinden so weit als möglich entlastet werden. Im Bereich der Nutzungsplanung enthält der Entwurf einen abschliessenden Katalog an Zonen, die den Gemeinden zur Verfügung stehen. Und schliesslich werden das materielle Baurecht als auch das Baubewilligungsverfahren vereinheitlicht und gestrafft. Heidi Z'graggen ist überzeugt: «Den Gemeinden verbleibt ein erheblicher Spielraum, um ihr Baurecht den örtlichen Gegebenheiten anzupassen.»

Markus Zwyssig

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Urner Zeitung.